Laut JPMorgan hat der jüngste Bitcoin-Verkauf von MicroStrategy den Markt in dieser Woche negativ beeinflusst. Bitcoin fiel nach der Verkaufsankündigung unter 60.000 US-Dollar, nachdem es zuvor bei über 70.000 US-Dollar gelegen hatte, als die Nachricht bekannt wurde. JPMorgan-Analysten empfahlen, dass MicroStrategy seine US-Dollar-Reserven aufstocken sollte, um das Vertrauen der Anleger wiederherzustellen und die Bedenken hinsichtlich möglicher künftiger Bitcoin-Verkäufe zu verringern. Dabei wiesen sie darauf hin, dass die aktuellen Reserven nur etwa sechs Monate der Dividendenzahlungen abdecken.
Trotz der vorsichtigen Stimmung am Markt identifizierte JPMorgan zwei entscheidende Bedingungen für eine bullische Trendwende: dass MicroStrategy die Dollar-Reserven erhöht, um seinen jährlichen Dividendenverpflichtungen in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar nachzukommen, und dass der Clarity Act in Kraft tritt (Analysten schätzen die Wahrscheinlichkeit für dieses Jahr auf weniger als 50%).