NEAR-Mitgründer fordert eine vertrauliche Blockchain für KI-Agenten, 16. April

Ilya Polosukhin, Mitgründer des NEAR Protocol, stellte am 16. April 2026 auf der Konferenz Buidl Asia 2026 in Seoul eine These vor, wonach digitale Assets über ihre derzeitige Rolle als Anlageinstrumente hinauswachsen werden, um zur zentralen Transaktionsinfrastruktur in einer von Künstlicher Intelligenz getriebenen Wirtschaft zu werden, so wie sich aus seiner Präsentation auf der Konferenz ergibt. Polosukhin betonte, dass sich Künstliche Intelligenz zwar weiterentwickelt und als Schnittstelle zwischen Menschen und Computing fungiert, die entscheidende Veränderung jedoch das Aufkommen autonomer Agenten sein wird, die im Namen der Nutzer handeln — was eine grundlegende Neugestaltung der Blockchain-Infrastruktur erfordert, um vertrauliche Transaktionen und Datenschutz zu unterstützen.

Polosukhin stellte die Analyse auf der auf der Konferenz Buidl Asia 2026 vor, die am 16. April 2026 im Sofitel Ambassador Seoul Hotel im Stadtteil Jamsil stattfand.

Entwicklung von KI-Agenten und der Wandel hin zum autonomen Finanzmanagement

Polosukhin skizzierte den Fortschritt der KI-Entwicklung in klar getrennten Phasen, so wie in seiner Konferenzpräsentation dargelegt. Die erste Phase umfasst Such- und Empfehlungssysteme, die den Nutzern Informationen bereitstellen. Die zweite Phase betrifft konversationelle KI, die sich in Dialoge mit Nutzern einlässt. Die dritte Phase, die Polosukhin als den derzeitigen Wendepunkt identifizierte, umfasst handlungsfähige Agenten, die im Namen der Nutzer tatsächliche Transaktionen und Aufgaben ausführen — einschließlich Asset-Transfers, dezentraler Finanz (DeFi)-Investitionen sowie Positionsmanagement, nach seinem im Rahmen der Konferenz vorgestellten Modell.

Polosukhin stellte fest, dass das NEAR Protocol als ein KI-Projekt entstanden ist, wobei die Blockchain-Infrastruktur anschließend entwickelt wurde, um das Sammeln von Daten und die Vergütung der Teilnehmenden beim Training von KI-Modellen zu ermöglichen, so wie es in seinen Ausführungen auf Buidl Asia 2026 heißt. Diese Herkunft prägte den Ansatz des Protokolls zur Unterstützung wirtschaftlicher Aktivitäten, die auf Agenten basieren.

Aktuelle Einschränkungen der Blockchain-Infrastruktur für agentengesteuerte Finanzen

Polosukhin identifizierte eine kritische Diskrepanz zwischen dem heutigen Blockchain-Design und den Anforderungen persönlicher Finanzen, die von KI-Agenten verwaltet werden. Bestehende Blockchain-Systeme sind für vollständige Transparenzerfassung ausgelegt — sämtliche Wallet-Aktivitäten und die Transaktionshistorie sind auf dem Ledger öffentlich sichtbar, so wie in seiner auf der Konferenz präsentierten Analyse erläutert. Dieser Transparenz-„by design“-Ansatz ist zwar für bestimmte Use Cases vorteilhaft, erzeugt jedoch Sicherheits- und Datenschutzlücken, wenn KI-Agenten finanzielle Aktivitäten im Namen einzelner Nutzer steuern, so Polosukhins Bewertung.

Er betonte, dass in einer Umgebung, in der Agenten im Namen der Nutzer Transaktionen ausführen, das Offenlegen von Wallet-Aktivität und Transaktionsdetails für die Öffentlichkeit nicht hinnehmbare Risiken sowohl für die Sicherheit als auch für die finanzielle Privatsphäre schafft, so wie es in seiner Präsentation heißt. Polosukhin argumentierte, dass Nutzer die Gewissheit benötigen, dass ihre finanziellen Aktivitäten nicht Gegenstand von Überwachung oder Absprachen durch Dritte sind.

Vertraulichkeit als zentrale Infrastruktur-Anforderung

Polosukhin schlug eine auf Vertraulichkeit basierende Blockchain-Infrastruktur als Lösung vor, um KI-Agenten zu ermöglichen, persönliche Finanzen sicher zu verwalten, so wie es in seinen Ausführungen auf Buidl Asia 2026 heißt. Dieser Ansatz würde erlauben, dass Transaktionen verarbeitet und abgewickelt werden, während dabei Vermögensbeträge, Transaktionsdetails und Wallet-Identitäten der Öffentlichkeit verborgen bleiben, nach seinem Rahmenwerk.

Polosukhin charakterisierte Vertraulichkeit als einen wesentlichen Bestandteil für die breite Einführung digitaler Assets in alltäglichen Finanzaktivitäten, so wie es in seiner Konferenzpräsentation dargelegt wurde. Er sagte, dass digitale Assets derzeit zwar hauptsächlich als Anlageinstrumente genutzt werden, die Bereitstellung von Vertrauen bei den Nutzern, dass ihre finanziellen Aktivitäten keiner externen Überwachung unterliegen, grundlegende Voraussetzung ist, um ihren Nutzen auszuweiten. Vertraulichkeit ermöglicht den Übergang von reinen Anlage-Use-Cases hin zu alltäglicher Zahlungs- und Service-Infrastruktur, so wie es in seiner Analyse heißt.

Polosukhin merkte außerdem an, dass eine auf Vertraulichkeit basierende Infrastruktur Privatsphäre und regulatorische Compliance ausbalancieren muss — Organisationen benötigen Umgebungen, in denen sowohl der Schutz von Assets als auch die Einhaltung von Vorschriften garantiert sind, so wie es in seiner Präsentation auf der Konferenz heißt.

Zukünftige Transaktionsmodelle: Von Nutzervorgaben zur Agenten-Optimierung

Polosukhin skizzierte eine Vision für die zukünftige digitale Asset-Infrastruktur, in der Nutzer die gewünschten Ergebnisse vorgeben und KI-Agenten Transaktionen autonom ausführen sowie optimale Bedingungen für die Abwicklung identifizieren, so wie es in seinen Ausführungen auf Buidl Asia 2026 heißt. In diesem Modell müssten Nutzer die Blockchain-Architektur oder Transaktionsmechanik nicht verstehen; Agenten würden sämtliche Ausführungsdetails übernehmen, nach seinem Rahmenwerk.

Polosukhin führte diese Vision auf agent-zu-agentenbasierte Transaktionsmodelle aus, so wie es in seiner Präsentation heißt. Er beschrieb eine potenzielle Struktur eines „Agenten-Marktplatzes“, in dem spezifische Aufgaben zugewiesen werden, mehrere Agenten konkurrieren, um sie auszuführen, und Belohnungen basierend auf den Ergebnissen verteilt werden. KI-Systeme könnten in diesem Rahmenwerk auch Verifikation und Streitbeilegung durchführen, so wie es in seiner auf der Konferenz präsentierten Analyse heißt.

Langfristige Implikationen: Digitale Assets als KI-Commerce-Infrastruktur

Polosukhin prognostizierte, dass sich Business-to-Business-Handelsstrukturen letztlich zu direkten KI-zu-KI-Transaktionen verlagern könnten, so wie es in seinen Ausführungen auf Buidl Asia 2026 heißt. In diesem Szenario würden digitale Assets als zentrale Zahlungs- und Abwicklungsmechanismen für KI-gestützten Handel fungieren, so wie es in seiner langfristigen Vision auf der Konferenz dargestellt wurde.

Polosukhin betonte, dass Vertraulichkeit nicht nur eine reine Privatsphäre-Funktion ist, sondern eine grundlegende Anforderung an die digitale Asset-Infrastruktur, um die volle Bandbreite wirtschaftlicher Aktivitäten, die von KI gesteuert werden, zu unterstützen — von der individuellen Finanzverwaltung bis zum Commerce zwischen Agenten und zu Transaktionen auf Unternehmensebene, so wie es in seiner Präsentation auf Buidl Asia 2026 heißt.

Häufig gestellte Fragen

Q: Welche Stufen der Entwicklung von KI-Agenten hat Polosukhin identifiziert?

Laut Polosukhins Präsentation auf Buidl Asia 2026 entwickelt sich KI über drei Stufen hinweg: Such- und Empfehlungssysteme, konversationelle KI und handlungsfähige Agenten, die tatsächliche Transaktionen und Aufgaben im Namen der Nutzer ausführen. Die dritte Stufe — autonome Agenten, die finanzielle Aktivitäten verwalten — stellt den derzeitigen Wendepunkt in der KI-Entwicklung dar.

Q: Warum schafft die aktuelle Blockchain-Infrastruktur Probleme für KI-verwaltete persönliche Finanzen?

Aktuelle Blockchain-Systeme sind für vollständige Transparenzerfassung ausgelegt: Alle Wallet-Aktivitäten und Transaktionsdetails sind auf dem Ledger öffentlich sichtbar, so wie Polosukhins Analyse auf der Konferenz erläutert. Diese Transparenz erzeugt Sicherheits- und Datenschutzrisiken, wenn KI-Agenten persönliche Finanzen im Namen der Nutzer verwalten, weil sie sensible Finanzinformationen für die öffentliche Überwachung zugänglich macht.

Q: Was ist Polosukhins vorgeschlagene Lösung, und wie ermöglicht sie die Massenadoption digitaler Assets?

Polosukhin schlug eine auf Vertraulichkeit basierende Blockchain-Infrastruktur vor, die es erlauben würde, Transaktionen zu verarbeiten, während dabei die Asset-Mengen, Transaktionsdetails und Wallet-Identitäten der Öffentlichkeit verborgen bleiben, so wie es in seiner Präsentation auf Buidl Asia 2026 heißt. Er stellte Vertraulichkeit als wesentlich dar, um die Nutzung digitaler Assets von reinen Anlage-Use-Cases hin zu alltäglicher Zahlungs- und Service-Infrastruktur zu erweitern, und gleichzeitig die regulatorische Compliance sicherzustellen.

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