New York Times berichtet über die Divergenz zwischen den USA und China bei KI: Sorgen um den Verlust von Arbeitsplätzen; Dario Amodei prognostiziert, dass bis 2030 50% der Einstiegspositionen in weißen Jobs verschwinden könnten

Laut einer aktuellen Untersuchung der New York Times von der Journalistin Jasmine Sun sind sich KI-Profis aus dem Silicon Valley weitgehend einig, dass die wirtschaftlichen Aussichten für normale Arbeitnehmer auf erhebliche Gegenwinde treffen, es jedoch keine Einigkeit über mögliche Lösungen gibt. Anthropic-CEO Dario Amodei sagte voraus, dass bis 2030 50% der Einstiegsjobs im weißen Bereich verschwinden könnten; Block-CEO Jack Dorsey führte die Entlassung von fast der Hälfte seiner Belegschaft im März direkt auf KI-Agenten zurück.

Suns Nachberichterstattung aus China zeigte dagegen deutlich andere Einstellungen. Als sie die Ängste amerikanischer Absolventen vor durch KI ausgelöster Arbeitslosigkeit chinesischen Jugendlichen schilderte, wies ein 24-Jähriger die Sorge zurück und machte für Arbeitslosigkeit in China eher die Bevölkerungsdichte als die Technologie verantwortlich. Der Politikforscher Matt Sheehan stellte fest, dass chinesische Arbeitsstreitschlichtungen bereits entschieden haben, dass Entlassungen allein deshalb, weil KI die Aufgaben übernehmen kann, gegen das Arbeitsvertragsgesetz verstoßen. Gleichzeitig dient der öffentliche Sektor weiterhin als faktischer Beschäftigungspuffer.

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