Nordkorea hat innerhalb von zwei Jahren Kryptowährungs-Assets im Wert von 2,8 Milliarden US-Dollar gestohlen, das US-Finanzministerium plant eine verstärkte Regulierung von Stablecoins

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Am 9. März gab das US-Finanzministerium bekannt, dass es im Rahmen des GENIUS Act Untersuchungen durchführt, um illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten zu identifizieren und neue Maßnahmen zur Bekämpfung von Kryptowährungsdelikten zu entwickeln. Durch die Überprüfung von Branchenfeedback sowie die Untersuchung von KI, digitaler Identität, Blockchain-Analysen und API-Technologien hat das Ministerium festgestellt, dass die Risiken durch den Missbrauch von Mixern, dezentralen Finanzplattformen (DeFi) und nicht verwahrten Wallets zunehmend zunehmen.

Der Bericht hebt hervor, dass Stablecoins bei illegalen Krypto-Transaktionen einen Anteil von bis zu 84 % ausmachen und somit im Fokus der Regulierung stehen. Um diesen Risiken zu begegnen, empfiehlt das Finanzministerium den Einsatz von KI-gesteuerten Echtzeit-Blockchain-Überwachungstools sowie die Einbindung der wichtigsten Stablecoin-Emittenten in strengere Finanz-Compliance-Systeme. Alex Thorn, Leiter von Galaxy Research, betont, dass eine verstärkte Regulierung dazu beitragen wird, die Ausbreitung von Verbrechen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu verringern.

Der Bericht zeigt außerdem, dass nordkoreanische Hackergruppen in den letzten zwei Jahren insgesamt etwa 2,8 Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen gestohlen haben, wobei im Anfang 2025 ein einzelner Verlust von 1,5 Milliarden US-Dollar verzeichnet wurde. Diese Gelder könnten zur Unterstützung nordkoreanischer Waffenkonzerne verwendet werden, was die anhaltende Bedrohung durch staatlich unterstützte Cyberangriffe verdeutlicht. Gleichzeitig wächst die globale Zahl der Cyber-Betrügereien und Umgehungen von Sanktionen rapide. Laut Chainalysis wurden im Jahr 2025 etwa 104 Milliarden US-Dollar durch sanktionierte Entitäten via Kryptowährungen transferiert, was einem Anstieg von 694 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Das US-Finanzministerium erklärt, dass diese Erkenntnisse die Aktualisierung des regulatorischen Rahmens vorantreiben werden und eng mit dem vorgeschlagenen CLARITY-Gesetz verbunden sind. Das CLARITY-Gesetz soll klare regulatorische Leitlinien für digitale Vermögenswerte schaffen, ohne diese zwingend in das traditionelle Bankensystem zu integrieren, um die Transparenz und Compliance zu verbessern.

Insgesamt zielt die verstärkte Regulierung und Blockchain-Überwachung durch das US-Finanzministerium darauf ab, Missbrauch von Stablecoins und grenzüberschreitende Kriminalität zu reduzieren und gleichzeitig eine sicherere Umgebung für Investoren zu schaffen. Mit der zunehmenden Anwendung von KI-Technologien und On-Chain-Analysetools wird erwartet, dass die Aufsichtsbehörden künftig effektiver gegen Kryptowährungsverbrechen und staatlich unterstützte Bedrohungen vorgehen können.

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