Das Weiße Haus bestätigt, dass der CEO von NVIDIA, Jensen Huang, in letzter Minute zum Programm des „Chuan-Xi“-Gipfels (Trump-Xi) eingeladen wurde, der US-Präsident Donald Trump während seiner Reise nach China begleitet. Obwohl zuvor aus mehreren Kreisen berichtet worden war, dass Huang nicht auf der Liste stehe, zeigen laut einem Beitrag von Augenzeugen die aktuellen Angaben, dass Huang bereits in Alaska auf die Air Force One gestiegen ist und zusammen mit mehreren Unternehmensführern – darunter auch Tesla-CEO Elon Musk – nach China reist.
Warum kam es zu einem dramatischen Wandel in der Liste der Delegierten für die China-Reise der Trump-Xi-Delegation?
Laut frühen Berichten, die Medien unter Berufung auf Informanten zitiert hatten, war Jensen Huang zunächst nicht in der Einladungsliste für Unternehmensspitzen enthalten, die Trump bei seinem Besuch in China begleiten sollten. Erst bis spät in der Nacht am Dienstag nach US-Ostzeit war die betreffende Besucherliste weiterhin ohne Huang; nach außen hin ging man zeitweise allgemein davon aus, dass der KI-Vordenker dieser diplomatischen Reise fernbleiben würde. Doch innerhalb kurzer Zeit änderte sich die Lage: Bloomberg News zufolge wurde Huang als Mitglied der Delegation erst „in letzter Minute“ – nachdem der Terminplan bereits gestartet war – vorläufig hinzugefügt. Der Kommunikationsverbindungsmann des Weißen Hauses, Steven Cheung, erklärte den Wandel gegenüber der Öffentlichkeit: Huang habe in der Tat eine Änderung in der Reiseplanung gehabt, und er reagierte auf die Fragen zur Namensänderung mit der Aussage „Es hat sich einfach so ergeben, dass es genau so fertig organisiert wurde“.
Konkrete Augenzeugen-Details
Diese plötzliche Änderung im Zeitplan wurde zuerst von einem Medienmenschen auf einer Social-Media-Plattform offengelegt. Der Reporter des „New York Post“ aus dem Weißen Haus, Emily Goodin, veröffentlichte auf der Plattform X ein Foto, das einen Schlüsselmoment festhält, als Air Force One in Alaska betankt wurde. Das Bild zeigt, wie Jensen Huang gerade zum Einstieg aufs Flugzeug vorbereitet ist. Anschließend schrieb auch Annmarie Hordern, Journalistin bei Bloomberg TV, und erklärte, das Weiße Haus habe offiziell bestätigt, dass Jensen Huang Trump bei der Reise nach China begleiten wird. Die Reiseplanung sei innerhalb kurzer Zeit von „nicht eingeladen“ zu „mitreisend“ gewechselt worden – ein Hinweis darauf, dass der von NVIDIA vertretenen KI-Branche ein hohes diplomatisches Gewicht zukommt.
Die symbolische Bedeutung der Teilnahme amerikanischer Industrie-Giganten an Trumps China-Besuch
Die Delegation, die Trump nach Peking begleitet, umfasst mehr als zehn bekannte US-Unternehmensführer. Neben Huang, der kurzfristig hinzukam, ist auch Tesla-CEO Elon Musk Teil der Mitreisenden. Beide Unternehmer – einflussreich in den Bereichen globale KI und Elektrofahrzeuge – steigen gemeinsam in Air Force One, was darauf hindeutet, dass der diplomatische Besuch einen Kernfokus auf den Technologies- und Lieferkettenwettbewerb sowie damit verbundene Fragestellungen legt. Vor dem Hintergrund, dass die USA und China in Fragen der Exportkontrollen für Spitzentechnologien, des geistigen Eigentums und des Marktzugangs weiterhin in einer Sackgasse stecken, bedeutet die Teilnahme führender Unternehmensverantwortlicher in der Regel, dass die Reise konkrete wirtschafts- und gewerbliche Verhandlungen oder eine hochrangige industrielle Kommunikation umfassen dürfte.
Die Rolle des Halbleiter-Primus im wirtschafts- und Handelsdialog zwischen den USA und China
Huang schließt sich kurzfristig an, was bei Politik- und Wirtschaftsanalysten starkes Aufsehen erregt. Als Branchenführer der KI steht NVIDIA mit seinen Produkten und Technologien in einem zentralen Rollenfeld im Technologiekonflikt zwischen den USA und China. In dem Prozess, in dem die Trump-Regierung Handelspolitik umsetzt, sind Halbleiter ein entscheidender Faktor. Dass Trump Huang mitnimmt, könnte darauf abzielen, bei der Aushandlung mit der chinesischen Seite zusätzliche Verhandlungsspielräume aufzubauen – oder unter Wahrung der US-Interessen der nationalen Sicherheit, einen Ausgleich zugunsten bestimmter Branchen zu suchen. Angesichts dessen, dass Huang den Ausblick auf die Entwicklung der KI gut einschätzt, wird seine Teilnahme an dieser Besuchsreise voraussichtlich dazu beitragen, dass auf beiden Seiten – also den USA und China – bei Technologieverhandlungen mehr konkrete wirtschaftliche Interessen entstehen.
Dieser Artikel „Jensen Huang wurde in letzter Minute eingeladen, Trump auf der China-Reise zu begleiten und stieg auf die Air Force One“ erschien zuerst auf „Ketten-News ABMedia“.