Laut einer Untersuchung der „The New York Times“, die am 24. Mai 2026 veröffentlicht wurde, wurden leitende Mitarbeiter bei der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beiseitegeschoben, suspendiert oder aus dem Amt gedrängt, nachdem sie Bedenken gegen Krypto- und Vorhersagemarkt-Firmen geäußert hatten, die mit Verbündeten von Präsident Donald Trump in Verbindung stehen – darunter Polymarket, Kalshi und Gemini.
Die Untersuchung behauptet, dass Caroline D. Pham, damals amtierende Vorsitzende der CFTC, und ihr leitender Berater eingriffen, um den Firmen zu helfen, eine vorteilhafte Regulierung zu erhalten. Einige Durchsetzungskräfte seien Berichten zufolge umgewiesen oder suspendiert worden, interne Ermittlungen seien ins Stocken geraten und Bedenken hinsichtlich wahlbezogener Vorhersagemärkte seien nach hinten priorisiert worden. Das wirft Fragen auf, ob politischer Druck die Entscheidungen zur Durchsetzung innerhalb von Finanzbehörden beeinflusst.