OpenAI Codex Desktop-Version bringt in letzter Zeit die Funktion „Pets“ (Haustiere) an Bord, sodass Entwickler beim Codieren per Hover animierte Rollen sofort den Status der Codex-Aufgaben im Blick haben. Laut den offiziellen OpenAI-Dokumenten schaltet das Pets-Overlay je nach aktuellem Codex-Status zwischen 3 Arten von Hinweisen um (running / waiting for input / ready for review) und kann anhand der zuletzt vom Nutzer verwendeten Programmiersprache individuell Haustiere „ausbrüten“ – etwa wenn man eine Woche lang durchgehend Rust schreibt, könnte dabei eine Krabbenfigur schlüpfen. Die Funktion wurde durch den X-Plattform-KI-Beobachter Xiaohu (@xiaohu) am 2. Mai mit einem Transkript/Video-Posting in den chinesischsprachigen Raum getragen und dort weiter verbreitet.
Codex hat auch die Haustier-Funktion veröffentlicht
8 Erscheinungsformen
Drei Status-Hinweise: running (läuft) / waiting for input (wartet auf deinen Beitrag) / ready for review (wartet, dass du den Diff ansiehst)
So öffnest du es: im Eingabefeld /pet eingeben oder zu Settings → Appearance → Pets gehen
Vorinstallierte Haustiere kann man direkt auswählen, außerdem kannst du dir selbst eins bauen – und es soll anhand deines zuletzt geschriebenen Codes generieren. Zum Beispiel schreibst du diese Woche一直… pic.twitter.com/dRHu0Y96Nv
— 小互 (@xiaohu) May 2, 2026
Pets-Overlay-Funktion: 8 eingebaute Formen, 3 Status-Hinweise
Codex Pets sind kleine animierte Figuren, die über anderen Anwendungsfenstern schweben, sodass man auch dann noch auf einen Blick den aktuellen Zustand des Codex-Agenten erkennt, wenn der Nutzer zum Browser oder zu anderen Tools wechselt. Die 3 Status sind: running (Aufgabe wird ausgeführt), waiting for input (wartet auf Benutzereingabe), ready for review (fertig, wartet auf Diff-Review). Die Haustierfigur kombiniert das Ganze mit kurzen Fortschritts-Updates, sodass Entwickler nicht ständig zum Codex-Fenster zurückspringen müssen.
OpenAI stellt offiziell 8 eingebaute Haustier-Formen bereit, die man direkt auswählen kann. Das Design des Haustier-UI zielt darauf ab, die Reibung im agentischen Coding-Workflow zu verringern, die häufig entsteht, wenn Entwickler den Agentenstatus ständig per Fensterwechsel verifizieren müssen – wenn Agent-Aufgaben oft mehrere Minuten bis mehrere Dutzend Minuten dauern, sind passive Status-Hinweise im Vergleich zu aktivem Fensterwechsel weniger belastend für die kognitive Leistung.
So öffnest du es: /pet-Befehl, Settings, Cmd+K
Nutzer können Codex Pets auf drei Arten aktivieren: (1) im Eingabefeld den Befehl /pet eingeben; (2) Settings → Appearance → Pets öffnen und eine eingebaute Form auswählen oder ein benutzerdefiniertes Haustier laden; (3) Cmd+K (macOS) oder Ctrl+K (Windows/Linux) drücken und „Wake Pet“ oder „Tuck Away Pet“ ausführen, um die Anzeige umzuschalten.
Selbstgemachte Haustiere: hatch-pet skill „brütet“ nach Programmiersprache
Neben den vorinstallierten Formen unterstützt Codex auch selbst erstellte Haustiere. Der Ablauf: Zuerst den hatch-pet skill installieren, nach Cmd+K „Force Reload Skills“ auswählen und dann den Skill bitten, ausgehend vom zuletzt verwendeten Code des Nutzers ein neues Haustier zu erzeugen – beispielsweise könnte bei durchgehendem Rust-Schreiben über eine Woche eine Krabbenfigur schlüpfen, bei durchgehendem Python-Schreiben möglicherweise eine Schlange. Die Individualisierung des Haustier-Images macht das Codex-Interface vom reinen Tool-Gefühl hin zu Gewohnheiten der einzelnen Entwickler noch einen Schritt persönlicher.
Dieser Artikel „OpenAI Codex Desktop-Version bekommt die Haustier-Funktion: 3 Status-Hinweise, Ausbrüten je nach Sprache“ erschien zuerst bei 鏈新聞 ABMedia.