Der seit Jahrzehnten geführte Tagebuch-Einblick von OpenAIs Präsident Brockman kommt diese Woche vor Gericht ans Licht und zeigt strategische Spannungen in Bezug auf den Non-Profit-Status

Laut Beating-Monitoring und Gerichtsverfahren wurde diese Woche im Rahmen der Beweisaufnahme im Rechtsstreit mit dem juristischen Team von Elon Musk das zehn Jahre lange private Tagebuch von OpenAI-Präsident Greg Brockman, das Hunderte Seiten umfasst, als Beweismittel offengelegt. Die Einträge des Tagebuchs aus dem Jahr 2017 erwiesen sich dabei als besonders streitbefördernd: Brockman schrieb „the real answer is we want him out“ und „we can't say we promised to stay non-profit. We don't want to say that. If we become a B-Corp in three months, then what we said before is a lie.“ Musks Anwälte führten diese Passagen als Beleg für eine gezielte Zweckentfremdung der gemeinnützigen Organisation an.

OpenAI entgegnete, die Aussagen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden, und verwies darauf, dass derselbe Tagebucheintrag auch „stealing the non-profit from him is wrong, morally indefensible“ festhielt. Brockman sagte aus, das Veröffentlichen seines persönlichen Tagebuchs sei „extrem schmerzhaft“ gewesen, enthalte jedoch nichts, wofür er sich schämen müsste. Investoren aus dem Silicon Valley verspotteten die Offenlegung: Jason Calacanis bezeichnete sie als „journal-maxxing“ und David Sacks taufte sie „discovery-maxxing“. Dabei stellten sie fest, dass Brockman im Grunde Munition für die Gegenseite bereitgestellt habe.

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