OpenSea Marketing-Leiter: Die Tokenisierung von Sammlerstücken ist der nächste Wachstumstreiber für NFTs, Pokémon-Karten und Rolex haben Potenzial

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Laut CryptoCity, das sich am 5. Juni auf Aussagen von Adam Hollander, dem Marketing-Leiter von OpenSea, auf dem Consensus Miami beruft, ist die Tokenisierung von Sammlerstücken die wichtigste Chance für das nächste Wachstum des NFT-Markts. Dabei nannte er besonders hochpreisige Sammlermärkte wie Pokémon-Karten und Rolex-Uhren und erklärte, dass diese physischen Vermögenswerte selbst aufgrund ihrer Knappheit, der Nachfrage nach Handel und der jeweiligen Sammlerkultur einen inhärenten Wert besitzen.

Bestätigung von Hollander auf dem Consensus Miami: Chancenbereich

Laut den öffentlich gemachten Interviewaussagen von Adam Hollander sind die von ihm genannten konkreten Chancenbereiche folgende: Tokenisierung von Sammlerstücken (Pokémon-Karten, Rolex und andere hochwertige physische Sammlerstücke); digitale Tickets und Gaming-Items; KI-generierte Assets und Tools für Online-Kreation. Er sagte, dass nach dem schnellen Fortschritt der KI-Technologie mehr normale Nutzer leichter digitale Kunst, Animationen, Spiele und virtuelle Vermögenswerte erstellen könnten, was künftig den NFT-Bedarf weiter antreiben dürfte.

Hollander ist der Ansicht, dass NFTs als Instrument zur Nachweisführung von Eigentum an digitalen und physischen Vermögenswerten selbst keinen Wert verloren hätten. Was der Markt wirklich anpassen müsse, sei die Art und Weise, wie sie in der Vergangenheit durch übermäßige Spekulation verwendet wurden.

Umwandlung der OpenSea-„All-Assets“-Plattform: Bestätigte Funktionsrichtungen

Laut Hollanders Ausführungen umfasst die Umstellungsrichtung von OpenSea: Es soll Nutzern ermöglicht werden, alle Kryptowährungen, NFTs, Sammlerstücke und verschiedene Blockchain-Assets auf derselben Plattform zu verwalten; es sollen Fiat-Zahlungsfunktionen ähnlich wie Apple Pay hinzukommen; und die Preise der Produkte sollen in US-Dollar statt in ETH angezeigt werden. Hollanders Begründung: Die meisten normalen Nutzer seien nicht daran gewöhnt, die Preisformate „0,00 ein paar ETH“ zu lesen. Damit mehr Mainstream-Nutzer in den NFT-Markt kommen, müsse die Plattform den Handelsprozess so darstellen, dass er näher an alltägliches Konsumverhalten angelehnt ist.

Bezüglich $SEA -Token sagt Hollander, dass die entsprechenden Entscheidungen hauptsächlich von der OpenSea Foundation verantwortet werden. Er selbst kenne keinen konkreten Zeitplan und räumt zugleich ein, dass es schwierig sei, wenn ein Token nach dem Launch lediglich ein kurzfristiges Spekulationsinstrument wäre, langfristigen Mehrwert für Plattform und Nutzer zu schaffen.

Häufige Fragen

Warum hat der OpenSea CMO Pokémon-Karten und Rolex als Beispiele für Tokenisierung besonders hervorgehoben?

Laut Hollanders Aussagen besitzen solche physischen Sammlerstücke von Natur aus drei zentrale Eigenschaften: Knappheit (Limitierte Editionen oder gut erhaltene seltene Stücke), echte Marktnachfrage nach Handel (ein großer Sekundärmarkt) sowie eine tief verwurzelte Sammlerkultur. Diese Merkmale machten sie zu idealen Zielen für Eigentumsverifizierung und Handel über die Blockchain. Hollander habe sie im Interview als konkretes Beispiel für die Tokenisierung von Sammlerstücken dargestellt – nicht als formelle Kooperationsankündigung.

Welche grundsätzlichen Unterschiede gibt es zwischen der Umstellung auf die „All-Assets“-Plattform von OpenSea und dem bestehenden Muster von NFT-Börsen?

Laut Hollanders Darstellung richten sich bestehende NFT-Handelsplätze vor allem an kryptowährungsaffine Nutzer, preisen in ETH und fokussieren auf Bildsammlungen sowie die Hype-Wärme von Memes. Das Ziel der „All-Assets“-Plattform ist es, dass Nutzer mehrere Arten digitaler Assets über eine einzige Oberfläche verwalten können, dabei Fiat-Zahlungen und eine Preisstellung in US-Dollar einführen, sodass Mainstream-Nutzer ohne den Besitz von Kryptowährungen an Trades teilnehmen können. OpenSea habe bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung keinen konkreten Zeitplan für das Livegehen der Funktionen angekündigt.

In welchem Zustand befindet sich der Plan für $SEA derzeit?

Laut den öffentlichen Aussagen von Hollander auf dem Consensus Miami werden die entsprechenden Entscheidungen zum $SEA -Token von der OpenSea Foundation verantwortet. Hollander selbst kenne keinen konkreten Zeitplan. Gleichzeitig betonte er, dass es, falls der Token nach dem Launch nur als kurzfristiges Spekulationsinstrument dient, schwierig sei, langfristigen Mehrwert für Plattform und Nutzer zu schaffen. OpenSea habe auf der Grundlage der Informationen keine offiziellen Zeitplanankündigungen bezüglich des Token-Plans veröffentlicht.

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