Von Open Standard vorangetriebener US-Dollar-Stablecoin OpenUSD (OUSD) verkündet Gründung einer globalen Stablecoin-Allianz und veröffentlicht eine Liste mit über 140 Partnern. Nach der Veröffentlichung der Liste antwortete Samsung Electronics jedoch umgehend auf Anfragen koreanischer Medien und erklärte, dass „das Unternehmen nie der Mitgliedschaft in der Allianz zugestimmt und keinen offiziellen Kooperationsprozess abgeschlossen hat“. Dunamu erklärte, der Austausch zwischen beiden Seiten habe lediglich auf der Ebene des Informationsaustauschs stattgefunden, es sei keine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet worden.
Samsung Electronics erklärte auf Anfragen koreanischer Medien, das Unternehmen habe nie formelle Verhandlungen mit Open Standard abgeschlossen und nie zugestimmt, Mitglied der OpenUSD-Allianz zu werden; Samsung gab an, dass die Aufnahme seines Namens in die Partnerliste das Unternehmen „überrascht“ habe. Die Erklärung von Samsung Electronics ist eine der klarsten Verneinungen in diesem Streit und das bekannteste Unternehmen unter den 140 gelisteten, das öffentlich Stellung bezogen hat.
Dunamu (Muttergesellschaft von Upbit) erklärte, das Unternehmen habe eine Kooperationsbeschreibung von Open Standard erhalten, der Austausch sei jedoch lediglich auf der Ebene des Informationsaustauschs geblieben; es wurde keine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und Dunamu sei der OpenUSD-Allianz nicht beigetreten. Dunamu betonte, dass alle Kooperationsprojekte einen vollständigen internen Bewertungs- und Entscheidungsprozess durchlaufen müssen und derzeit keine Teilnahmeentscheidung getroffen wurde.
Neben Dunamu erklärten auch mehrere koreanische Finanzinstitute wie K Bank, Shinhan Financial Group, KB Kookmin Card, Hyundai Card und BC Card, dass sie lediglich eine Kooperationseinladung von Open Standard erhalten oder an einer ersten Präsentation teilgenommen hätten, einige Unternehmen gaben jedoch an, derzeit noch nicht über eine Teilnahme entschieden zu haben und auch keine Genehmigung zur öffentlichen Nutzung ihres Unternehmensnamens erteilt zu haben.
Zusammenfassungen mehrerer ausländischer Medien zufolge ist der tatsächliche Beteiligungsgrad der Unternehmen auf der Liste der 140 uneinheitlich:
Unternehmen, die formelle Verträge unterzeichnet haben: Anzahl und Identität wurden offiziell nicht erläutert
Unternehmen, die nur an Präsentationen oder ersten Gesprächen teilgenommen haben: Samsung Electronics etc. fallen in diese Kategorie
Unternehmen, die lediglich Kooperationsvorschläge oder Einladungen erhalten haben: Dunamu und mehrere koreanische Finanzinstitute fallen in diese Kategorie
Unternehmen, die keine Genehmigung zur öffentlichen Nennung erteilt haben: Samsung Electronics, K Bank, Hyundai Card etc. haben dies klar erklärt
Da Open Standard die oben genannten Kategorien nicht klar differenziert hat, ist es für Außenstehende schwierig, den tatsächlichen Beteiligungsgrad der einzelnen Unternehmen auf der Liste zu beurteilen, was die Glaubwürdigkeit der Partnerliste in Frage stellt.
OpenUSD (OUSD) ist der von Open Standard vorangetriebene US-Dollar-Stablecoin, positioniert als offene Stablecoin-Infrastruktur, mit geplanter Produkteinführung später im Jahr 2026. Die angekündigte globale Stablecoin-Allianz umfasst über 140 Institutionen, darunter internationale Unternehmen wie Visa, Mastercard, Stripe, Google und BlackRock sowie mehrere große koreanische Finanz- und Technologieunternehmen; die Allianzstruktur ist als gemeinsame Governance konzipiert, wobei die Mitglieder an den Erträgen der Stabilcoin-Reserven beteiligt werden.
Samsung Electronics erklärte, es habe nie der Mitgliedschaft in der Allianz zugestimmt und keinen offiziellen Kooperationsprozess abgeschlossen; Dunamu erklärte, der Austausch sei lediglich auf Informationsaustauschebene geblieben, es sei keine Vereinbarung unterzeichnet worden. Mehrere koreanische Finanzinstitute erklärten ebenfalls, sie hätten lediglich Kooperationseinladungen erhalten oder an ersten Präsentationen teilgenommen, jedoch keinen formellen Bestätigungsprozess abgeschlossen; alle Unternehmen gaben an, Open Standard nicht zur öffentlichen Nennung als Partner autorisiert zu haben.
Laut Berichten hat Open Standard bisher weder die Zusammensetzung des Vorstands der OUSD-Allianz, die Verteilung der Stimmrechte, die Mechanismen für Beitritt und Austritt von Mitgliedern noch die Rollen und Verantwortlichkeiten der einzelnen Mitglieder im Entscheidungsprozess offengelegt; offiziell wurde lediglich mitgeteilt, dass eine gemeinsame Allianz-Governance-Struktur angestrebt wird und die Mitglieder an den Erträgen der Reservewerte beteiligt werden, aber die vollständigen Governance-Details wurden noch nicht öffentlich gemacht.