
Eine Umfrage des Pew Research Center vom 8. Juni zeigt, dass 22 % der Republikaner angeben, sie hätten in Kryptowährungen investiert, gehandelt oder sie genutzt, was über dem Wert der Demokraten liegt (17 %). Das ist das erste Mal, dass Republikaner beim Besitz von Kryptowährungen deutlich vor Demokraten liegen, während die Anteile der beiden Parteien bis 2026 weitgehend ähnlich sind. Die Erhebung wurde Ende Januar 2026 durchgeführt und befragte 8.512 US-amerikanische Erwachsene.
Daten des Pew Research Center: Republikanische Krypto-Beteiligung steigt von 16 % (2021) auf 22 %
Die vom Pew Research Center am 8. Juni veröffentlichte Umfrage basiert auf einer Stichprobe von 8.512 US-amerikanischen Erwachsenen, befragt Ende Januar 2026. Bei der Nutzung von Kryptowährungen geben 22 % der Republikaner und republikfreundlichen Unabhängigen an, sie hätten Kryptowährungen bereits genutzt, während 17 % der Demokraten und demokratiefreundlichen Unabhängigen dies sagen. Seit 2021 ist die Krypto-Beteiligung der Republikaner von 16 % auf 22 % gestiegen, ein Plus von 6 Prozentpunkten; der Anteil der Demokraten blieb in dieser Zeit im Wesentlichen gleich oder veränderte sich nur geringfügig.
Eine weitere Datenreihe von Morning Consult zeigt, dass im zweiten Quartal 2025 die Quote der Republikaner, die Kryptowährungen kauften oder verkauften, bei 27,9 % lag, während sie bei Demokraten 17,3 % betrug; der Abstand belief sich auf 11 Prozentpunkte und war damit der größte in den Aufzeichnungen.
Von Trump: Von 2019 gegen Krypto bis 2022 zum NFT-Listing – Zeitleiste des Einstellungswandels
Laut Berichten hat sich Trumps bestätigte Haltung zu Kryptowährungen wie folgt verändert:
2019: Trump schrieb in einem Social-Media-Post, er stehe digitalen Währungen „skeptisch“ gegenüber, bezeichnete sie als nicht reguliert und potenziell als Treiber für illegale Aktivitäten
2022: Start des ersten NFT-Serienangebots (digitale Trading Cards für 99 US-Dollar) und damit der formelle Einstieg in den Bereich digitaler Assets
Danach: Start weiterer NFTs, Krypto-Projekte von World Liberty Financial sowie Meme-Coins für TRUMP und MELANIA
Das Trump-Regime will zudem die USA dabei unterstützen, „die Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu werden, unter anderem durch Maßnahmen, die es mehr Krypto-Unternehmen erlauben, sich in Banken umzuwandeln.
Fairshake: 12,10 Millionen US-Dollar in Alabama, Anfang Mai etwa 150 Millionen US-Dollar verfügbares Geld
Laut Daten zur Werbewirkung hat ein mit Fairshake verbundenes Political-Action-Committee (PAC) in Alabama 9,80 Millionen US-Dollar für Werbeausgaben eingesetzt; zuzüglich weiterer Ausgaben wie Direktwerbung per Post lag der Gesamtaufwand bei 12,10 Millionen US-Dollar. Damit wurde der republikfreundliche Abgeordnete Barry Moore unterstützt.
Fairshake ist der Spitzenreiter unter den Ausgaben in diesem Wahlkampf und liegt deutlich vorn. Fairshake und seine Verbündeten verfügten Anfang Mai 2026 über rund 150 Millionen US-Dollar an verfügbaren Mitteln. Zum Vergleich: Fairshake gab im demokratischen Kernland Illinois etwa 9,00 Millionen US-Dollar aus, doch der demokratische Senatskandidat Julianne Starton gewann die Vorwahl im März 2026.
Häufige Fragen
Wann und bei wem wurde die Umfrage des Pew Research Center durchgeführt?
Laut der Darstellung des Pew Research Center vom 8. Juni wurde die Umfrage Ende Januar 2026 durchgeführt. Befragt wurden 8.512 US-amerikanische Erwachsene; Thema war, ob sie „in Kryptowährungen investiert, gehandelt oder sie genutzt haben (einschließlich Assets wie Bitcoin und Ether)“.
Wann begann der Abstand zwischen Republikanern und Demokraten bei der Krypto-Beteiligung aufzutreten?
Laut Bericht lag der Anteil der Demokraten und republikfreundlichen Unabhängigen, die Kryptowährungen halten, vor 2026 ungefähr auf dem Niveau der Republikaner. Seit 2021 ist die Beteiligungsquote der Republikaner von 16 % auf 22 % gestiegen; die Morning-Consult-Daten zeigen, dass der größte Abstand im zweiten Quartal 2025 auftrat und 11 Prozentpunkte erreichte.
Wie wirksam waren die Einsätze von Fairshake in Alabama?
Laut Bericht unterstützte Fairshake in Alabama im entscheidenden zweiten Wahlgang der Vorwahl den republikanischen Abgeordneten Barry Moore. Der Bericht weist jedoch darauf hin, dass „der Wahlkampf weiterhin als hart umkämpft gilt“: Moore versuche, im zweiten Wahlgang der republikanischen Vorwahl den pensionierten Navy-SEAL-Jäger Jared Hudson zu schlagen, wobei das Ergebnis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts noch nicht vorlag. Trump hat Barry inzwischen öffentlich unterstützt.