David Schwartz, der ehemalige Chief Technology Officer von Ripple, hat in jüngsten Kommentaren direkt Verschwörungstheorien zurückgewiesen, die behaupten, es gebe geheime Regierungs-Partnerschaften oder verborgene institutionelle Absprachen mit XRP. Laut den ihm zugeschriebenen Aussagen warnte Schwartz Investoren davor, ihre Anlageentscheidungen auf Annahmen über nicht offengelegte Regierungspläne zu stützen; solche Absprachen existieren seiner Kenntnis nach nicht.
Direkte Zurückweisung von Verschwörungstheorien
Als er nach Theorien rund um Ripple und XRP gefragt wurde, sagte Schwartz ganz unverblümt: „Es gibt keine Verschwörung. Es gibt keinen geheimen Plan. Da läuft nichts mit der Regierung und irgendeiner großen Sache in Bezug auf XRP. Nichts dergleichen, soweit ich weiß.“
Schwartz stellte seine Glaubwürdigkeit zu dem Thema dadurch her, dass er auf seinen soliden Einblick in interne Ripple-Abläufe, XRP-Community-Aktivitäten und Entwicklungen auf Foundation-Ebene hinwies. Er betonte, dass seine Sicht auf die Abläufe im Unternehmen nicht randständig, sondern vielmehr substanziell sei.
Legitime Partnerschaften vs. Spekulation
Schwartz räumte ein, dass Ripple tatsächlich Partnerschaften und Vereinbarungen mit verschiedenen Institutionen unterhält. Allerdings charakterisierte er diese Arrangements als gewöhnliche Geschäftsgeschäfte, die normalen Offenlegungsanforderungen unterliegen, ohne dass irgendetwas vor der Öffentlichkeit verborgen wäre.
Zu den Community-Behauptungen über geheime Informationen von „Insidern“ sagte Schwartz: „Etwa 99% von dem, was du siehst, ist das, was es gibt. Wenn du glaubst, dass es noch etwas mehr gibt, weil du es von moralischen Quellen gehört hast, wird es fast immer falsch sein.“ Er machte deutlich, dass, wenn inoffizielle Informationen kursieren, sie typischerweise entweder falsche Behauptungen darstellen oder vorübergehende geschäftliche Angelegenheiten, die sich als weitaus weniger bedeutend erweisen, als zunächst wahrgenommen.
Warnung an XRP-Investoren
Schwartz richtete seine schärfsten Worte an Investoren, deren XRP-Positionen auf Annahmen über versteckte Regierungspläne beruhen. Er riet solchen Investoren, ihre These zu überdenken, und erklärte, dass diese Grundlage nicht der Realität entspreche, wie er sie versteht.
Die XRP-Community hat in der Vergangenheit verschiedene Theorien verbreitet, darunter Preisvorhersagen von $10.000 pro Token und Spekulationen über die mögliche Rolle von XRP als Rückgrat für eine neue globale Finanzordnung. Schwartzs Kommentare deuten darauf hin, dass diesen Narrativen in den tatsächlichen Ripple-Abläufen oder institutionellen Arrangements keine belastbare Grundlage zugrunde liegt.