- SEC und CFTC unterzeichnen ein MOU, um die Aufsicht über Kryptowährungen zu koordinieren und regulatorische Rahmenbedingungen im digitalen Asset-Markt anzugleichen.
- Das Abkommen unterstützt den Datenaustausch, die gemeinsame Durchsetzungskoordination und klarere Leitlinien für Krypto-Unternehmen.
- Die Initiative steht im Zusammenhang mit dem Harmonization-Plan und dem CLARITY Act, die die Regulierung digitaler Vermögenswerte in den USA gestalten.
Die US-Börsenaufsicht SEC und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Aufsicht über Kryptowährungen zu koordinieren. SEC-Vorsitzender Paul Atkins und CFTC-Vorsitzender Michael Selig bestätigten das Abkommen nach Gesprächen auf der Futures Industry Association Conference. Ziel ist es, regulatorische Definitionen anzugleichen, Daten zu teilen und doppelte Durchsetzungsmaßnahmen zu reduzieren.
Regulierungsbehörden formalisieren Kooperationsplan
Laut Eleanor Terrett hatten die Regulierungsbehörden mehrere Wochen an dem Abkommen gearbeitet, bevor es bekannt gegeben wurde. Das Memorandum of Understanding beschreibt, wie beide Agenturen die Aufsicht über den digitalen Asset-Markt koordinieren werden.
Das Abkommen ist Teil der SEC-CFTC-Harmonization-Initiative. Diese Initiative steht auch im Zusammenhang mit der Krypto-Agenda von Präsident Donald Trump und der unter dem CLARITY Act definierten Zuständigkeit.
Paul Atkins sagte, das Abkommen lege eine Roadmap für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den beiden Regulierungsbehörden fest. Er fügte hinzu, dass eine harmonisierte Aufsicht die Führungsrolle der USA bei Finanzinnovationen unterstützen wird.
Michael Selig bestätigte ebenfalls das Ziel, regulatorische Rahmenbedingungen anzugleichen. Er erklärte, das Abkommen ziele darauf ab, eine nahtlose Überwachung der Finanzmärkte zu gewährleisten.
Harmonisierung soll doppelte Regeln reduzieren
Die Initiative konzentriert sich auf die Beseitigung überschneidender Vorschriften, die Krypto-Unternehmen betreffen. Beide Agenturen werden die regulatorischen Definitionen und Überwachungsverantwortlichkeiten koordinieren.
Die Regulierungsbehörden planen außerdem, den sicheren Datenaustausch zwischen den Agenturen zu verbessern. Laut MOU sollte eine stärkere Zusammenarbeit den Marktteilnehmern klarere Leitlinien bieten.
Zusätzlich werden die Regulierungsrahmen für Clearing, Margin- und Sicherheitenregeln geprüft. Diese Diskussionen umfassen regulatorische Ansätze für Krypto-Assets und aufkommende Technologien wie Tokenisierung.
Die SEC hat kürzlich Leitlinien an das Weiße Haus übermittelt, in denen erklärt wird, wie Wertpapiergesetze auf digitale Vermögenswerte angewendet werden. Gleichzeitig bereitet die CFTC einen Regulierungsrahmen für unbefristete Krypto-Futures vor.
Neuer Rahmen für aufstrebende Märkte
Die CFTC hat auch ihre bundesstaatliche Zuständigkeit für Prediction Markets bestätigt, einschließlich Plattformen wie Kalshi und Polymarket. Diese Entwicklungen sind Teil breiterer Aufsichtsdiskussionen zwischen den Agenturen.
Einige regulatorische Bereiche bleiben jedoch ungelöst. Neue Produkte wie Perpetual Swaps, Event Contracts und DeFi-Protokolle haben noch keine vollständig definierten Regeln.
Beobachter weisen außerdem darauf hin, dass sich überlappende Zuständigkeiten während der Umsetzung fortsetzen könnten. Kritiker warnen, dass die Koordination der Regulierung weiterhin Compliance-Herausforderungen für Krypto-Unternehmen schaffen könnte.
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