Sen. Elizabeth Warren schickte am Freitag einen Brief an den CFTC-Vorsitzenden Michael Selig und forderte Akten der Behörde zu Mitarbeiterabgängen, internen Kommunikationen zum CLARITY Act sowie Kontakten mit Firmen aus dem Bereich der Prädiktionsmärkte. Warren argumentiert, dass die CFTC, deren Belegschaft um ungefähr 25% geschrumpft ist und die seit Anfang 2025 einen Rückgang bei der Durchsetzungsarbeit erlebt habe, nicht ausreichend aufgestellt sei, um zusätzliche Aufsichtspflichten über die Krypto-Märkte zu übernehmen.
Die Aktenanfrage konzentriert sich darauf, ob Brancheninteressen oder politischer Druck die jüngsten Entscheidungen der CFTC beeinflusst haben, einschließlich des Vorgehens der Behörde bei Fällen mit Gemini, Polymarket und Crypto.com. Warren stellte die Situation als regulatorisches Risiko dar und sagte, dass eine geschwächte CFTC mit weniger Personal und reduzierter Durchsetzungsfähigkeit ein erweitertes Mandat für digitale Assets und Prädiktionsmärkte nicht effektiv kontrollieren könne.