RBCH, der größte externe Anteilseigner von Solmate, hält rund 22,74% der Brera Holdings, der Muttergesellschaft, und hat die leitenden Angestellten sowie die Direktoren des Unternehmens verklagt. RBCH wirft ihnen Verstöße gegen Treuepflichten, irreführende Angaben und Selbstgeschäfte vor. RBCH führte das PIPE-Finanzierungsangebot von Solmate im September 2025 an und steuerte US$50 Millionen zu der Transaktion im Gesamtvolumen von US$300 Millionen bei.
Die Klage greift konkrete Insider-Transaktionen an, darunter den Kauf von rund 2,298 Millionen Class-B-Aktien durch die Direktoren Ron Sade und Keren Maimon zu je US$4,97. Dabei wird behauptet, dass das Geschäft die bestehenden Aktionäre um etwa 20% verwässert habe. Laut der Klageschrift hat die Unternehmensleitung außerdem beratende Vereinbarungen genehmigt, die Personen mit Verbindungen zum Vorstand begünstigen. Die Klage folgt auf die Zurückweisung eines Übernahmeangebots eines Wettbewerbers durch Solmate und erfolgt in einer Phase, in der das Unternehmen etwa mit 50% Abschlag auf den Nettoinventarwert (Net Asset Value) gehandelt wird.