Südkorea: „Für tot erklärte“ Krypto-Betrüger werden wiedererkannt, realisieren Krypto-Assets und entschädigen Opfer mit 60.000 US-Dollar

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Am 6. März berichtete die koreanische Medien, dass ein mutmaßlicher Kryptowährungsbetrüger, der vom koreanischen Gericht für „tot“ erklärt wurde, nach seiner Rückführung ins Heimatland seine rechtliche Identität wiederhergestellt hat und durch den Verkauf seiner eingefrorenen Krypto-Assets den Opfern Entschädigungen zahlt. Dieser seltene Fall hat die Aufmerksamkeit auf die Mechanismen zur Rückforderung von Betrugsverlusten und grenzüberschreitende Durchsetzung von Gesetzen gelenkt.

Laut Bericht floh der Mann 2019 nach einem schweren Kryptowährungsbetrug in Kambodscha. Aufgrund seines langjährigen Verschwindens beantragte seine Familie beim Gericht eine Vermisstenanzeige, woraufhin das koreanische Gericht nach rechtlichen Verfahren seinen Verschwindensstatus feststellte und eine Todeserklärung abgab, wodurch er rechtlich als tot galt. Seitdem blieb der Verdächtige im Ausland.

Im Januar 2026 wurde der Mann von kambodschanischen Behörden nach Korea abgeschoben. Nach seiner Einreise wurde er sofort von der Seouler Staatsanwaltschaft festgenommen und es wurden die vorherigen Verfahrensprobleme aufgrund seines „rechtlichen Todes“ geklärt. Um den Opfern eine Entschädigung zu ermöglichen, beantragte die Staatsanwaltschaft beim Gericht die Aufhebung des ursprünglichen Verschwindensurteils. Am 27. Februar genehmigte das Gericht offiziell die Wiederherstellung seiner rechtlichen Identität, sodass seine Bank- und Krypto-Konten legal genutzt werden konnten.

Anschließend koordinierte die Staatsanwaltschaft mit Verteidigern, Opfern und relevanten Institutionen den Verkauf der eingefrorenen digitalen Vermögenswerte des Verdächtigen. Insgesamt wurden etwa 60.000 US-Dollar verwendet, um den Opfern Entschädigungen zu zahlen. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass diese Maßnahme darauf abzielte, Verluste bestmöglich zurückzuholen und gleichzeitig die rechtlichen Interessen aller Beteiligten zu wahren.

Der Fall zeigt auch die Komplexität grenzüberschreitender Durchsetzung und gerichtlicher Verfahren bei Kryptowährungsfällen. Mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Assets in Südkorea stehen die Regulierungsbehörden weiterhin vor großen Herausforderungen. Kürzlich wurde das koreanische Rechtssystem auch wegen mehrerer Fehler im Umgang mit Kryptowährungen öffentlich kritisiert.

Beispielsweise wurde ein leitender Polizeibeamter zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er etwa 90.000 US-Dollar Bestechungsgeld im Zusammenhang mit Kryptowährungsbetrugs angenommen hatte; in einem anderen Fall wurde die Polizei kritisiert, weil sie 22 Bitcoin nicht rechtzeitig auf die offizielle Cold Wallet transferierte, was zum Verlust der Vermögenswerte führte. Zudem wurde bei einer öffentlichen Materialfreigabe versehentlich der Mnemonik-Code eines beschlagnahmten Wallets offengelegt, was letztlich zu einem Diebstahl von Kryptowerten im Wert von etwa 5 Millionen US-Dollar führte.

Experten sind der Ansicht, dass dieser Fall des „Wiederbelebens eines rechtlich als tot erklärten“ Betrugsopfers die Bedeutung einer verbesserten Rechtsprechung und Asset-Tracking-Mechanismen im Zeitalter digitaler Vermögenswerte unterstreicht. Mit dem stetigen Wachstum der Kryptowährungsinvestitionen stehen die Durchsetzungs- und Regulierungsstrukturen vor neuen Herausforderungen.

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