Der Anstieg des KOSPI in Südkorea löst eine Währungskrise aus, da ausländische Anleger ihre Positionen abbauen

Der südkoreanische Leitindex KOSPI, der seit Jahresbeginn 2026 in lokaler Währung um 105% gestiegen ist, zog massive Zuflüsse aus dem Ausland an. Allerdings haben jüngste Gewinnmitnahmen internationaler Investoren eine Währungskrise ausgelöst. Der Koreanische Won sowie Staatsanleihen sind in den vergangenen Tagen stark gefallen, während der Aktienmarkt am Freitag noch weiter einbrach. Laut JPMorgan-Analysten könnten Abflüsse aus dem Ausland Konzentrationsgrenzen unter Schwellenländer-Investoren widerspiegeln. Wenn Anleger ihre Positionen liquidieren und Won in andere Währungen umtauschen, nimmt der Verkaufsdruck auf die Währung zu. Am Freitag sagte die südkoreanische Regierung zu, gegen übermäßige Volatilität vorzugehen, was auf mögliche Marktinterventionen hindeutet, um den Won zu stützen.
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