Südkoreas PIPC verhängt eine Geldstrafe von 136.000 US-Dollar gegen Bithumb wegen Weitergabe von Nutzerdaten ohne Zustimmung am 25. Juni.

Nach Angaben der südkoreanischen Personal Information Protection Commission (PIPC) wurde Bithumb am 25. Juni mit einer Geldstrafe von 210 Millionen südkoreanischen Won (etwa 136.000 US-Dollar) belegt, weil das Unternehmen ohne entsprechende Einwilligung Nutzerdaten an ausländische Plattformen weitergegeben hatte. Die nicht autorisierten Datenübertragungen fanden zwischen September und November 2025 statt, als Bithumb bei der Abwicklung von Vermögenstransfers mit 13 ausländischen Kryptobörsen Nutzerinformationen wie Namen, Wallet-Adressen und Geburtsdaten weitergab und USDT-Orderbuchdaten übermittelte. Die PIPC ordnete zudem an, dass Bithumb Prozess- und Managementreformen im Hinblick auf grenzüberschreitende Nutzerdatenübertragungen umsetzt.
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