Laut Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind, hat SpaceX für sein IPO in dieser Woche ein Abonnement- bzw. Zeichnungsinteresse von ungefähr 150 Milliarden US-Dollar angezogen, also etwa das Doppelte seines Ziels von 75 Milliarden US-Dollar für die Kapitalaufnahme. Auch wenn die Nachfrage im Vergleich zu anderen großen IPOs nicht außergewöhnlich ist, unterstreicht sie die starke Anlegernachfrage nach dem, was sich als das größte IPO der Geschichte herausstellen würde.
Im Rahmen seiner Roadshow hob SpaceX Chancen bei Raketenstarts, Satellitennetzen und Künstlicher Intelligenz hervor. Das Unternehmen betonte seine einzigartige Position bei der Zustellung orbitaler Nutzlasten und bewarb eine Marktchance von 23 Billionen US-Dollar im Bereich KI. Dabei machte SpaceX geltend, es sei die einzige Organisation, die in der Lage sei, Rechenzentren und Recheninfrastruktur im Weltraum einzusetzen, um erdgebundene Einschränkungen zu überwinden. SpaceX plant, sein Angebot zu 135 US-Dollar je Aktie zu bepreisen und das Unternehmen damit mit rund 1,75 Billionen US-Dollar zu bewerten; die endgültige Preisfestsetzung wird für die kommende Woche erwartet.