Der House of Lords in Großbritannien fordert eine Lockerung der Stablecoin-Regeln, da der globale Markt 315 Milliarden US-Dollar erreicht

Der Ausschuss für Finanzdienstleistungsregulierung des britischen House of Lords hat am Mittwoch empfohlen, die von der Bank of England und der Financial Conduct Authority vorgeschlagenen Stablecoin-Regeln zu überarbeiten. Als Begründung nannte er Bedenken, dass die derzeitigen Vorgaben das Marktwachstum bremsen könnten. In seinem Bericht hob der Ausschuss BoEs Anforderung hervor, für systemische Sterling-Stablecoins 40% der Einlagen unverzinst bei der Zentralbank vorzuhalten; diese sei schlecht abgestimmt, und er forderte die Streichung der vorgeschlagenen Halteobergrenzen von 20.000 £ für Privatpersonen und 10 Millionen £ für Unternehmen. Man argumentierte, dass kein anderes Rechtsgebiet solche Limits vorschreibt. Zudem rief der Ausschuss dazu auf, die Beschränkungen für Geschäftsbanken zu lockern, die Stablecoins ausgeben, und die k-Faktor-Kapitalanforderung der FCA erneut zu prüfen. Der globale Stablecoin-Markt belief sich per 2026 auf 315 Milliarden US-Dollar, wobei der in Großbritannien ausgegebene tGBP lediglich 1,53 Millionen US-Dollar dieser Summe ausmachte. Das vollständige Kryptoasset-Regime der FCA soll am 25. Oktober 2027 in Kraft treten.
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