US-amerikanische Chip-Aktien brechen um 1,3 Billionen US-Dollar ein; der Philadelphia-Semiconductor-Index stürzt am 5. Juni um 10,3% ab

Am Freitag (5. Juni) stürzte der Philadelphia Semiconductor Index um 10,3 % ab, was den größten Tagesverlust seit März 2020 markiert. Dabei verloren US-Chip-Aktien ungefähr 1,3 Billionen US-Dollar an Börsenwert. Der Abverkauf wurde durch den enttäuschenden Quartalsbericht von Broadcom ausgelöst: Darin blieb das Wachstum der Nachfrage nach maßgeschneiderten KI-Chips hinter den Erwartungen zurück – zusammen mit breiteren Sorgen über hohe Bewertungen von KI-Aktien. Große Chip-Unternehmen stürzten ab: Nvidia fiel um 6 % und löschte damit über 300 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung aus; Micron sank um 13 %; Marvell Technology um 17 %; AMD um 11 %; und Broadcom selbst um 7,9 %. Stärkere als erwartete US-Arbeitsmarktdaten belasteten die Stimmung zusätzlich. Das schürt die Sorge bei Anlegern, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen länger auf einem höheren Niveau halten wird als bislang angenommen.
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