Laut Foshan Jinkai Futures-Bericht vom 21. Mai ist der US-Rohölbestand um 7,863 Millionen Barrel in der Woche bis zum 15. Mai zurückgegangen, während die strategischen Erdölreserven um 9,92 Millionen Barrel auf 374,2 Millionen Barrel fielen. Damit war es der größte wöchentliche Rückgang seit August 1982. Die Straße von Hormuz blieb weitgehend geschlossen, obwohl Iran meldete, dass in den vergangenen 24 Stunden 26 Schiffe durchgefahren seien.
US-Geheimdienste deuteten darauf hin, dass Iran seine militärischen Fähigkeiten schnell wiederaufgebaut hat, was weiterhin eine erhebliche Bedrohung darstellt. Der Chef des pakistanischen Militärs könnte Iran besuchen, um einen endgültigen Vereinbarungstext bekanntzugeben; die nächste Runde der Nukleargespräche ist nach Ende Mai in Islamabad angesetzt. Die USA zeigten sich nur begrenzt flexibel, würden aber bei den nuklearen Anforderungen und Fragen zur Meerenge nicht nachgeben.