Laut Jin10 ist am 7. Juni der Bestand an US-Rohöl über acht aufeinanderfolgende Wochen gesunken und hat damit das niedrigste Niveau seit Februar 2024 erreicht. Morgan Stanley geht davon aus, dass die Rohölpreise rasch im späten Juni stark ansteigen könnten, falls der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nicht wieder auf den Normalzustand zurückkehrt, da die globalen Reserven kritische Tiefstände erreichen.
Analysten warnen, dass eine zweite Welle von Preisschocks möglich ist, falls der Puffermechanismus aufgebraucht wird. Wenn das Rohöl auf 120 US-Dollar pro Barrel steigt und ein Jahr lang anhält, könnte das Wachstum der US-Wirtschaft um ungefähr 0,4 Prozentpunkte langsamer werden, während Europa und Asien ein höheres Risiko für Energieinflation tragen.