Am Donnerstag (4. Juni) schwächte sich der US-Dollar ab, da Anleger die Nachfrage nach sicheren Häfen aufgaben, nachdem das Abkommen zum Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon zustande gekommen war. Der Dollar-Index (DXY) fiel um 0,1% auf 99,45. Die Vereinbarung, die davon abhängt, dass Hisbollah vollständig südlich des Litani-Flusses abzieht, belebte die Hoffnung auf umfassendere US-Iran-Friedensgespräche.
In der Zwischenzeit stand der japanische Yen weiter unter Druck: USD/JPY berührte 160 – eine wichtige Schwelle für Interventionen. Der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, bekräftigte diese Woche erneut, dass politische Entscheidungsträger weitere Zinserhöhungen in Betracht ziehen würden, falls Inflationsrisiken die Sorgen um das Wachstum überwiegen. Laut Trade-Nation-Analyst David Morrison hielten offizielle Eingriffe USD/JPY zuvor für ungefähr drei Monate unter 160, doch diesmal kehrte der Bruch nur in etwas mehr als einem Monat zurück.