Laut dem US-Justizministerium wurde am 21. Mai der ehemalige kubanische Anführer Raúl Castro wegen eines Vorfalls aus dem Jahr 1996 angeklagt: Dabei schossen kubanische Kampfflugzeuge zwei humanitäre Rettungsflugzeuge ab und töteten vier US-Staatsangehörige, darunter drei US-Bürger. Castro, der Bruder des früheren kubanischen Anführers Fidel Castro, war von 2008 bis 2018 Vorsitzender des Rates des Staats in Kuba.
Die Anklage ist die jüngste Eskalation in der Druckkampagne der Trump-Administration gegen die Regierung von Kuba. Die Administration hat zuvor Sanktionen gegen kubanische Militär- und Geheimdienstabteilungen verhängt, die Streichung Kubas von der Liste der staatlichen Unterstützer des Terrorismus im Januar 2025 rückgängig gemacht und kubanische, vom Militär kontrollierte Einrichtungen sanktioniert, darunter GAESA.