Laut dem Digital-Asset-Direktor des Weißen Hauses, Patrick Witt, zielt das Weiße Haus darauf ab, das CLARITY Act bis zum 4. Juli zu verabschieden, und bleibt trotz der laufenden Verhandlungen zuversichtlich, die Gesetzgebung voranzubringen. Das CLARITY Act würde einen klareren Regulierungsrahmen für digitale Assets in den USA schaffen und die Aufsichtspflichten zwischen der SEC und der CFTC aufteilen, um festzulegen, welche Assets unter das Wertpapierrecht fallen und welche als Commodities gelten.
Allerdings bleiben erhebliche Hürden. Der Senat geht am 26. Juni in die Sommerpause und Abgeordnete werden voraussichtlich erst am 13. Juli zurückkehren, wodurch nur ein enges Zeitfenster für eine Abstimmung vor dem Unabhängigkeitstag bleibt. Mindestens 60 Stimmen sind erforderlich, um eine Filibuster-Abstimmung zu beenden, und zentrale Punkte, darunter ethikbezogene Bedenken, müssen ebenfalls noch geklärt werden.