Saporischschja-Kernkraftwerk wird zum 19. Mal seit Kriegsbeginn vom Stromnetz getrennt, letzte externe Stromleitung fällt aus

Laut der Erklärung der Internationalen Atomenergie-Organisation, die von der Nachrichtenagentur Xinhua berichtet wurde, hat das Kernkraftwerk Saporischschja am Abend des 10. Juni die externe Stromversorgung verloren. Damit ist es der 19. Ausfall seit der vollständigen Eskalation der Ukraine-Krise. Die 330-kV-Notstrom-Leitung des Werks wurde gegen 21:00 Uhr Ortszeit nach einem Angriff auf eine Umspannstation auf der anderen Seite des Dnipro-River (Flusses) unterbrochen. Die primäre 750-kV-Übertragungsleitung der Anlage war bereits vor mehr als zwei Monaten gekappt. Da nun sämtliche externe Stromversorgungen unterbrochen sind, ist das Werk vollständig auf Notstrom-Dieselgeneratoren angewiesen, um die Kühlsysteme für seine sechs stillgelegten Reaktoren sowie essenzielle nukleare Sicherheitsfunktionen aufrechtzuerhalten.
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