Wall-Street-Tech-Aktienverkäufe tauchen erneut auf, KI-Aktien bremsen den Abwärtsdruck und ziehen die drei großen Aktienindizes mit nach unten

華爾街科技股拋售再現

US-Aktien aus dem KI-Sektor verzeichneten am 10. Juni erneut einen starken Abverkauf und zogen die drei großen US-Aktienindizes deutlich nach unten: Der S&P-500-Index fiel um 119,66 Punkte auf 7.266,99 Punkte und markierte damit zum ersten Mal seit drei Wochen einen durchgehenden Rückgang; er fiel auf das Niveau der Anfang-Mai-Zeit zurück. Der Dow-Industrieindex stürzte um 953,33 Punkte ab und schloss bei 49.918,78 Punkten. Der Nasdaq-Index führte die Verluste an, fiel um 509,32 Punkte und schloss bei 25.169,50 Punkten.

Daten zum Tech-Abverkauf an der Wall Street

Nvidia: -3,7 %, größter Belastungsfaktor für den S&P-500; aktuelle Marktkapitalisierung bei rund 4,9 Billionen US-Dollar.

Broadcom: -5,1 %, zweitgrößter Belastungsfaktor für den S&P-500.

Super Micro Computer (SMCI): Am Dienstagabend wurde bekannt gegeben, dass man plant, über den Verkauf von Aktien und konvertierbaren Vorzugsaktien rund 7,0 Milliarden US-Dollar zu beschaffen; solche Kapitalerhöhungspläne würden die Beteiligungsquoten bestehender Aktionäre verwässern. Am Mittwoch brach der Kurs daraufhin um 28 % ein.

Micron Technology: Am Mittwoch schloss die Aktie 4,7 % tiefer; Ausschläge im Vorfeld: am vergangenen Donnerstag -7,7 %, am vergangenen Freitag -13,3 %, am Montag +9,9 %; die annualisierte Kurszuwachsrate bis 2026 lag bis Jahresende weiterhin bei 212,5 %.

Flug- und Kreuzfahrt-Aktien (unter Druck durch den Ölpreis): United Airlines -6,2 %; Carnival -6,3 %.

Makrodaten: Inflation, Ölpreise und Zinsdaten

CPI für Mai (am Mittwoch veröffentlicht): Die Verbraucherpreise in den USA stiegen im Mai mit der schnellsten Rate seit drei Jahren.

Brent-Rohöl: +1,8 % auf 93,10 US-Dollar je Barrel; Trump warnte, dass der Iran für eine festgefahrene Verhandlungslage „zahlen“ müsse. Die Straße von Hormus ist faktisch für Tanker geschlossen und behindert den Transport von Rohöl aus dem Persischen Golf.

US-Staatsanleiherenditen (am Mittwoch): Die Rendite der 10-jährigen Anleihe stieg leicht von 4,53 % auf 4,54 %; die 2-jährige blieb bei 4,13 %.

EZB-Zinserwartungen (Daten von CME Group): Händler setzen aktuell darauf, dass die Federal Reserve in diesem Jahr mindestens einmal die Zinsen anheben wird; die Inflationsdaten vom Mittwoch hätten diese Erwartung nicht spürbar verändert.

Auslandsmärkte: Rückkehr der Verluste von der Wall Street

Korea KOSPI: -4,5 % (Samsung Electronics und SK Hynix waren die größten Belastungen).

Japan Nikkei 225: -1,9 %; Japans Mai-PPI verzeichnete das schnellste Wachstum seit mehr als drei Jahren; SoftBank Group -8,3 %.

Europäische Börsen: uneinheitliche Kursbewegungen.

Häufige Fragen

Wie lauten die Schlusswerte der drei großen US-Indizes am Mittwoch?

Laut AP-Bericht vom 11. Juni 2026: S&P 500 schloss bei 7.266,99 Punkten (minus 119,66 Punkte, -1,6 %); Dow-Industrieindex schloss bei 49.918,78 Punkten (minus 953,33 Punkte, -1,9 %); Nasdaq Composite schloss bei 25.169,50 Punkten (minus 509,32 Punkte, -2,0 %). Der S&P 500 verzeichnete zum ersten Mal seit drei Wochen einen durchgehenden Rückgang und fiel auf das Niveau von vor fünf Wochen (Anfang Mai) zurück.

Warum brach der Kurs von Super Micro Computer (SMCI) am Mittwoch um 28 % ein?

Super Micro Computer hatte am Dienstagabend angekündigt, rund 7,0 Milliarden US-Dollar Bargeld zu beschaffen, indem man Aktien und konvertierbare Vorzugsaktien verkauft. Solche Kapitalerhöhungspläne würden die Beteiligungsquote bestehender Aktionäre verwässern, was einen Abverkauf auslöste; am Mittwoch stürzte der Kurs daraufhin um 28 % ab.

Wie haben die US-Inflationsdaten für Mai die Markterwartungen beeinflusst?

Der am Mittwoch veröffentlichte Mai-CPI zeigte, dass die US-Verbraucherpreise mit der schnellsten Rate seit drei Jahren gestiegen sind. Da die Daten jedoch im Wesentlichen den Erwartungen entsprachen, stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe nur leicht auf 4,54 %. Die Daten von CME Group zeigten zudem, dass die Einschätzung der Händler, die Federal Reserve werde in diesem Jahr mindestens einmal die Zinsen anheben, sich dadurch nicht nennenswert verändert hat.

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