Zhou Xiaochuan: Betrug über Grenzen hinweg und KI-gestützte Betrugsmaschen erfordern einen neuen internationalen Rahmen für Finanzaufsicht und -governance

Laut dem ehemaligen Gouverneur der People's Bank of China, Zhou Xiaochuan, der am 17. Juni auf dem 2026 Lujiazui Forum sprach, fehlen den aktuellen multilateralen Finanzinstitutionen angemessene globale Governance-Rahmenwerke, um auf entstehende Risiken zu reagieren. Zhou machte drei zentrale Lücken aus: eine unzureichende Repräsentation von Schwellenländern in den bestehenden Institutionen, eine zu geringe Koordinierung der globalen Finanzinfrastruktur sowie ein regulatorisches Vakuum im Kampf gegen grenzüberschreitende illegale Aktivitäten. Er stellte fest, dass Telefonbetrug, durch Kryptowährungen ermöglichte Geldwäsche und mit KI-gestützte Betrugsmaschen – die zunehmend in Südostasien verbreitet sind – derzeit nicht in den Zuständigkeitsbereich bestehender internationaler Aufsichtsorgane fallen, wie etwa FATF, das sich auf Anti-Geldwäsche- und Maßnahmen zur Terrorismusfinanzierung konzentriert. Zhou forderte eine Ausweitung der internationalen Zusammenarbeit, um diese Governance-Mängel zu beheben.
Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare