Das in Estland ansässige Coinmetro beantragt Insolvenz-Reorganisation und setzt Abhebungen am 22. Juni aus.

Laut Protos hat die in Estland ansässige Kryptobörse Coinmetro bekannt gegeben, dass sie bei den örtlichen Gerichten einen Antrag auf Insolvenzreorganisation gestellt hat und ab dem 22. Juni die Nutzerregistrierung, Einzahlungen und Auszahlungen ausgesetzt hat. CEO Kevin Murcko führte diesen Schritt auf eine „besondere Situation“ zurück, die durch den Ausfall eines Finanzdienstleisters ausgelöst wurde, wobei die zugrunde liegende Finanzierungslücke nun eine kritische Auswirkung auf die Bilanz des Unternehmens habe.

Murcko enthüllte, dass der Ausfall des Anbieters zwar vor Jahren erfolgte, die Lücke jedoch materiell wurde, als der Stichtag 1. Juli für die Einhaltung der EU-Verordnung über Krypto-Asset-Märkte (MiCA) näher rückte. Die Börse sieht sich zudem mit überfälligen Jahresberichten und ausstehenden Steuerzahlungen in Estland konfrontiert.

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