Alan Greenspan stirbt im Alter von 100 Jahren nach 18 Jahren als Vorsitzender der US-Notenbank

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Alan Greenspan, der 13. Vorsitzende der Federal Reserve und einer der dienstältesten Notenbanker in der Geschichte der USA, ist im Alter von 100 Jahren gestorben, teilte die Federal Reserve am Montag mit. Greenspan leitete von 1987 bis 2006 den Gouverneursrat und beaufsichtigte die Geldpolitik während bedeutender Ereignisse wie dem Börsencrash von 1987, der wirtschaftlichen Expansion in den 1990er-Jahren, der Asienfinanzkrise und dem Platzen der Dotcom-Blase. Die Federal Reserve erklärte, seine Beiträge zur Geldpolitik und zum wirtschaftlichen Denken hätten bei der Institution, dem breiteren Feld der Volkswirtschaftslehre und dem Land einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seine 18-jährige Amtszeit umfasste vier Präsidentschaften und half, den Ansatz der Zentralbank für Preisstabilität und institutionelle Glaubwürdigkeit mitzugestalten.

Federal Reserve würdigt Greenspans 18-jährige Politik-Vermächtnis

Die Federal Reserve erklärte, Greenspans Einfluss habe dazu beigetragen, den Ansatz der Institution für die Geldpolitik noch lange nach seinem Ausscheiden aus dem Amt im Jahr 2006 zu prägen. Die Zentralbank hob hervor, dass seine Betonung einer sorgfältigen Analyse und einer disziplinierten Politikgestaltung dazu beigetragen habe, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Federal Reserve zu stärken.

Die Federal Reserve erklärte: „Vorsitzender Greenspan war von 1987 bis 2006 der 13. Vorsitzende des Board of Governors, und seine Beiträge zur Geldpolitik und zum wirtschaftlichen Denken hinterließen einen bleibenden Eindruck auf diese Institution, auf das breitere Feld der Volkswirtschaftslehre und auf das Land.“

Über vier Präsidentschaften hinweg überwachte Greenspan eine Phase relativ stabiler Inflation und wirtschaftlichen Wachstums. Nach seinem Ausscheiden aus der Federal Reserve blieb Greenspan ein aktiver Kommentator für Finanzmärkte.

Greenspan äußerte 2017 und 2023 Bitcoin-Skepsis

Greenspan zeigte sich besonders skeptisch gegenüber Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten. 2017 verglich er Bitcoin mit der während der Amerikanischen Revolution ausgegebenen Continental-Währung und stellte fest, dass die Währung letztlich wertlos geworden sei; zudem deutete er an, dass Bitcoin mit ähnlichen Fragen nach dem inneren Wert konfrontiert sei. In öffentlichen Äußerungen während des frühen Anstiegs stellte er den inneren Wert von Bitcoin infrage und beschrieb ihn als spekulatives Asset, dessen langfristiger Wert nur schwer zu bestimmen sei.

Nach dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2023 bemerkte Greenspan: „Der Zusammenbruch von FTX war nicht das Ergebnis eines laxen Risikomanagements, unzureichender Buchhaltungsprozesse oder irgendeiner dem Krypto innewohnenden Eigenschaft---es war schlichtweg Betrug.“ Weiter stellte er fest: „Mit Blick auf das breitere Krypto-Universum betrachte ich die Anlageklasse als zu sehr von der ‚greater fool theory‘ abhängig, um eine wünschenswerte Investition zu sein.“

Kevin Warsh übernahm am 22. Mai das Fed-Vorsitzamt

Mehr als zwei Jahrzehnte nachdem Greenspan das Amt verlassen hatte, wird die Federal Reserve nun von einer anderen Generation von Entscheidungsträgern geführt. Kevin Warsh übernahm am 22. Mai den Vorsitz. Warsh hat Bitcoin als wichtigen Vermögenswert beschrieben, den politische Entscheidungsträger verstehen müssten; dabei argumentierte er, dass digitale Assets nützliche Signale für das Vertrauen in Fiat-Währungen und das breitere Finanzsystem liefern könnten. Seine Amtszeit als Fed-Vorsitzender läuft bis zum 21. Mai 2030, während seine Ernennung als Mitglied des Board of Governors bis zum 31. Januar 2040 fortdauert.

Die Federal Reserve ergänzte am 22. Juni: „Das Vermächtnis von Vorsitzendem Greenspan besteht in der Federal Reserve fort---in denen, die er direkt betreut hat, in den Ökonomen und öffentlichen Bediensteten, die er inspiriert hat, sowie in den Rahmenwerken und Praktiken, die er mitgeprägt hat.“

Häufige Fragen

Was hat Alan Greenspan als Vorsitzender der Federal Reserve getan? Alan Greenspan war von 1987 bis 2006 der 13. Vorsitzende der Federal Reserve und beaufsichtigte die Geldpolitik während bedeutender Ereignisse wie dem Börsencrash von 1987, der wirtschaftlichen Expansion in den 1990er-Jahren, der Asienfinanzkrise und dem Platzen der Dotcom-Blase. Die Federal Reserve würdigte, dass seine Betonung einer sorgfältigen Analyse und einer disziplinierten Politikgestaltung dazu beigetragen habe, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Zentralbank zu stärken.

Welche Ansichten hatte Alan Greenspan zu Bitcoin? Greenspan äußerte sich in öffentlichen Stellungnahmen skeptisch gegenüber Bitcoin. 2017 verglich er Bitcoin mit der während der Amerikanischen Revolution ausgegebenen Continental-Währung und stellte dessen inneren Wert infrage. Nach dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2023 sagte er, er betrachte die Krypto-Asset-Klasse als „zu sehr von der ‚greater fool theory‘ abhängig, um eine wünschenswerte Investition zu sein“.

Wer ist der derzeitige Vorsitzende der Federal Reserve? Kevin Warsh übernahm am 22. Mai den Vorsitz der Federal Reserve. Seine Amtszeit als Fed-Vorsitzender läuft bis zum 21. Mai 2030, während seine Ernennung als Mitglied des Board of Governors bis zum 31. Januar 2040 fortdauert. Warsh hat Bitcoin als wichtigen Vermögenswert beschrieben, den politische Entscheidungsträger verstehen sollten.

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