Arc veröffentlicht On-Chain-Privacy-Roadmap: keine anonyme Privatsphäre, Sichtbarkeit für Governance-Teilnehmer inklusive der Autorisierer

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Der Blockchain-Finanzvertrag Arc veröffentlichte am 11. Juni auf der offiziellen Website einen Artikel mit dem Titel „Gebaut für Gelder, die niemals im öffentlichen Raum in Umlauf geraten“, in dem zukünftige Möglichkeiten für eine selektive Integration von On-Chain-Privacy-Lösungen vorgestellt werden. Gleichzeitig wurde die Privacy-Whitepaper-Roadmap bekanntgegeben. Arc erklärte in einer Stellungnahme: „Sensible Finanz-Workflows sollten nicht zu öffentlich verfügbaren Marktdaten werden.“ Das Privacy-Design folgt dem Prinzip „keine Anonymitäts-Privacy“ und richtet sich auf „gesteuerte Sichtbarkeit“ für Berechtigte, statt auf unbegrenzten Anonymitätsschutz.

Die Kernprinzipien des Arc-Privacy-Designs

Laut Arc offizieller Ankündigung vom 11. Juni 2026:

„Keine Anonymitäts-Privacy“-Positionierung: Arc stellt klar, dass es sich bei diesem Vorschlag nicht um einen Schutz der Anonymität handelt, sondern um ein Design speziell für echte Finanzaktivitäten auf der Kette.

Selektives Integrationsmodell (Opt-in Privacy): Die Privacy-Funktion ist wahlweise aktivierbar und wird nicht zwingend auf alle On-Chain-Transaktionen angewendet.

Gesteuerte Sichtbarkeit: Der Schutz der Privacy richtet sich auf „Autorisierte Parteien“ (Authorized Parties) und ermöglicht ihnen eine gesteuerte Sichtbarkeit. Die definierten autorisierten Parteien können die relevanten Informationen im Rahmen eines Governance-Systems abrufen.

Arc On-Chain-Privacy: Fünf potenzielle Anwendungsfälle

Laut den in der offiziellen Arc-Ankündigung aufgeführten potenziellen Use Cases:

· Lohn- und Gehaltsmanagement (Payroll)

· Finanzmanagement (Treasury Management)

· Handels-Workflows (Trade Workflows)

· Vermögensausgabe (Asset Issuance)

· B2B-Zahlungen und Devisen (B2B Payments & FX)

Arc ordnet diese Szenarien in der Stellungnahme einheitlich als „sensitive Finanz-Workflows“ ein und betont, dass solche Aktivitäten in einer öffentlichen On-Chain-Umgebung nicht als marktwirksame, sichtbare Daten offengelegt werden sollten.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich von Arc die „selektive Opt-in-Privacy“ von gängigen On-Chain-Anonymitäts-Privacy-Lösungen?

Laut der offiziellen Ankündigung von Arc ist dieses Konzept eindeutig als „keine Anonymitäts-Privacy“ entworfen, nicht als traditioneller Anonymitätsschutz. Die Kernmerkmale liegen darin, autorisierten Parteien eine gesteuerte Sichtbarkeit zu geben: Gleichzeitig mit dem Privacy-Schutz wird bestimmten autorisierten Parteien der Zugriff auf Informationen im Rahmen des Governance-Systems ermöglicht. Arc zielt darauf ab, institutionelle Finanz-Use-Cases mit Compliance-Anforderungen zu bedienen, nicht um anonyme Einzeltransaktionen.

In welchem Stadium befindet sich das Arc-Privacy-Whitepaper derzeit?

Laut der offiziellen Ankündigung von Arc vom 11. Juni 2026 handelt es sich hierbei um eine „Vorschau auf die Roadmap für zukünftige Vertraulichkeitsfunktionen“ und damit um eine öffentliche Ankündigung auf Roadmap-Ebene. Arc hat in der Mitteilung noch keine konkreten Launch-Daten oder einen Zeitplan für bestimmte Funktionen erläutert.

Welche Einsatzszenarien deckt die Arc-Privacy-Lösung hauptsächlich ab?

Laut der offiziellen Arc-Ankündigung umfassen die potenziellen Anwendungsfälle fünf Szenarien: Lohn- und Gehaltsmanagement, Finanzmanagement, Handels-Workflows, Vermögensausgabe sowie B2B-Zahlungen und Devisen. Damit handelt es sich um Finanz-Workflows auf Seiten von Institutionen oder Unternehmen, nicht um konsumnahen Einzel-Use-Cases.

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