Stellar veröffentlicht eine Quanten-sichere Roadmap und plant ein natives Protokoll-Upgrade bis Ende 2027

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Laut der offiziellen Ankündigung von Stellar vom 9. Juni hat das Blockchain-Netzwerk einen Quantum Preparedness Plan eingeführt, der darauf ausgelegt ist, die Infrastruktur in Richtung quantenresistenter Kryptografie zu überführen. Die mehrjährige Initiative soll Konten vor zukünftigen Bedrohungen durch Quantencomputer schützen und gleichzeitig die Kompatibilität mit bestehenden Adressen und Transaktionen wahren.

Stellar wird die Roadmap in drei Phasen umsetzen. Im Jahr 2026 wird das Netzwerk die Post-Quantum-Signaturverifikation in Soroban-Smart-Contracts aktivieren und dabei NIST-Standards unterstützen, darunter ML-DSA-44 und ML-DSA-65. Die zweite Phase im Jahr 2027 führt einen Core Advancement Proposal ein, der es Nutzern ermöglicht, quantensichere Signer zu bestehenden Konten hinzuzufügen – zusammen mit Ed25519-Keys. Die finale Phase wird einen schrittweisen Übergang weg von Ed25519-Signaturen beinhalten. Im Gegensatz zu vielen Blockchains, die eine Kontenmigration erfordern, erlaubt es die Architektur von Stellar Nutzern, quantensichere Methoden zu übernehmen, ohne Wallet-Adressen zu ändern oder Gelder zu übertragen.

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