
Laut The Motley Fool in seiner Berichterstattung vom 23. Mai hat Berkshire Hathaway in seinem 330 Milliarden US-Dollar umfassenden Investment-Portfolio 37,4% in drei Aktien investiert, die mithilfe von KI ihr Kerngeschäft stärken. Dabei handelt es sich um Apple (AAPL, 20,7%), Coca-Cola (KO, 9,9%) und Alphabet (GOOGL, 6,8%).
Die konkreten Unternehmensdaten der drei KI-Aktien
Apple (AAPL, 20,7%): Apple Intelligence läuft in der Welt über mehr als 2,5 Milliarden aktiven Geräten mit einem KI-Paket (einschließlich Schreib-Tools, der verbesserten Siri-Version sowie der ChatGPT-Integration). Alphabet (GOOGL, 6,8%): Das Google-Suchgeschäft erreichte im 1. Quartal 2026 mit 60,4 Milliarden US-Dollar den historischen Höchststand beim Umsatz, was einem Wachstum von 19% im Jahresvergleich entspricht und für das vierte Quartal in Folge eine Beschleunigung der Wachstumsrate bedeutet. Coca-Cola (KO, 9,9%): Coca-Cola hat zugesagt, innerhalb von fünf Jahren 1,1 Milliarden US-Dollar in die Cloud-Plattform Microsoft Azure zu investieren, um über den Azure OpenAI Service die Vermarktung zu planen und die Lieferkette zu optimieren; 2025 brachte das Berkshire 816 Millionen US-Dollar Dividenden-Einnahmen.
Alphabet: Erstes Quartal nach Abel als Nachfolger – Aktienbesitz fast verdreifacht
Berkshire kaufte Alphabet-Aktien erstmals im 3. Quartal 2025; unter der Leitung von Abel hat sich der Anteil im 1. Quartal 2026 nahezu verdreifacht, wodurch Alphabet zur fünftgrößten Schwergewicht-Position von Berkshire wurde. Die Funktionen „AI Overview“ und „AI Mode“ von Alphabet sind eng in die Google-Suche integriert und treiben das Wachstum der Such-Aktivitäten, das sich über vier Quartale hinweg beschleunigt.
Coca-Cola und Apple: Fundamentaldaten für langfristige Bestände
Coca-Cola: Buffett kaufte zwischen 1988 und 1994 für 1,3 Milliarden US-Dollar 400 Millionen Aktien und verkaufte nie eine davon; der aktuelle Marktwert der Beteiligung liegt bei 32,7 Milliarden US-Dollar. Apple: Buffett investierte zwischen 2016 und 2023 rund 38 Milliarden US-Dollar; Anfang 2024 lag der Marktwert der Beteiligung bei mehr als 170 Milliarden US-Dollar (nahezu die Hälfte des gesamten Portfolios). Anschließend verkaufte er etwa drei Viertel, um das Klumpenrisiko zu senken; Apple bleibt mit 20,7% die größte Einzelposition von Berkshire. Bei einem Interview mit CNBC sagte Buffett, er sei froh, dass Apple weiterhin die größte Beteiligung von Berkshire sei.
Häufige Fragen
Warum verkauft Berkshire Apple-Aktien stark ab, ist aber weiterhin die größte Beteiligung?
Buffett investierte zwischen 2016 und 2023 rund 38 Milliarden US-Dollar in Apple; Anfang 2024 lag die Marktkapitalisierung bei über 170 Milliarden US-Dollar, also etwa zur Hälfte des Portfolios. Um das Klumpenrisiko zu senken und einen Teil der Gewinne zu realisieren, verkaufte Buffett zwischen 2024 und 2025 etwa drei Viertel der Beteiligung, doch Apple bleibt mit 20,7% die größte Einzelposition von Berkshire.
Welche Unterschiede gibt es zwischen der Anlagestrategie von Greg Abel und der von Buffett?
Abel wurde als treuer Befürworter der langfristigen Value-Investment-Strategie beschrieben, mit Fokus auf Unternehmen mit stabilem Wachstum, verlässlichen Gewinnen und Maßnahmen, die aktio-närsfreundlich sind. Im 1. Quartal 2026 hat Abel die Alphabet-Beteiligung verdreifacht – ein Zeichen dafür, dass er den Ansatz fortsetzt, bei klaren Fundamentaldaten des Unternehmens nachzulegen, wie es auch Buffett getan hat.
Worauf stützt sich Berkshires Wette auf die Aussichten von Google-Suchwerbung?
Google Search erreichte im 1. Quartal 2026 mit 60,4 Milliarden US-Dollar den historischen Höchststand beim Umsatz, was einem Wachstum von 19% im Jahresvergleich entspricht und für das vierte Quartal in Folge eine Beschleunigung der Wachstumsrate bedeutet. Die Funktionen „AI Overview“ und „AI Mode“ von Alphabet zeigen, dass die KI-Integration das Wachstum der gesamten Suchaktivitäten vorantreibt, statt das Geschäft zu schwächen.