
Laut CoinTelegraph vom 13. Mai hat der Premierminister von Bermuda, David Burt, am Dienstag auf dem Bermuda Digital Finance Forum angekündigt, dass die Regierung einen Teil der Zahlungs- und Finanzdienstleistungsaktivitäten in das Stellar-Netzwerk verlagern will – im Rahmen des Plans, eine „vollständig on-chain geführte Volkswirtschaft“ zu werden. Die Regierung gab außerdem bekannt, dass nach Abschluss einer Risikobewertung digitale Vermögenswerte akzeptiert und investiert werden können.
Stellar-Verlagerungsplan: Treiber für hohe Zahlungsgebühren
Laut CoinTelegraph sagte Burt auf dem Forum: „Wegen des Mangels an Mobile-Payment-Anwendungen und aufgrund der Abhängigkeit von traditioneller Zahlungsinfrastruktur müssen die Menschen in Bermuda hohe Zahlungsabwicklungsgebühren zahlen, was weitere Möglichkeiten für das Wirtschaftswachstum behindert.“ Er erklärte, dass die Fähigkeiten des öffentlichen Sektors, die digitale US-Dollar und das Stellar-Netzwerk unterstützen, es Bermuda ermöglichen würden, das Problem „auf verantwortungsvolle Weise und in dem erforderlichen Maßstab“ anzugehen.
Burt sagte zudem: „Das ist keine Maßnahme der Regierung, sondern die Führung des privaten Sektors. Sie arbeiten mit der Regierung von Bermuda zusammen, um die Entwicklung dieses Ökosystems gemeinsam voranzutreiben und zu unterstützen.“
Hintergrund der digitalen Vermögenswerte-Politik in Bermuda
Laut CoinTelegraph arbeitet Bermuda seit 2018 daran, sich als kryptofreundliche Rechtsordnung zu positionieren, nachdem das „Digital Asset Business Act“ verabschiedet wurde. Bermudas BIP liegt bei etwa 9,0 Milliarden US-Dollar (Stand 2024). Laut Bericht hatte Burt zuvor im Januar 2026 auf dem World Economic Forum (WEF) in Davos eine entsprechende Zusammenarbeit der Regierung von Bermuda mit Circle und Coinbase angekündigt.
Häufige Fragen
Wann und wo kündigte der Premierminister von Bermuda, David Burt, den Stellar-Finanzverlagerungsplan an?
Laut CoinTelegraph vom 13. Mai 2026 kündigte David Burt am Dienstag auf dem Bermuda Digital Finance Forum an, dass die Regierung plant, einen Teil der Zahlungs- und Finanzdienstleistungsaktivitäten in das Stellar-Netzwerk zu verlagern, mit dem Ziel, eine „vollständig on-chain geführte Volkswirtschaft“ zu werden.
Was sind die wichtigsten Treiber dafür, dass Bermuda auf das Stellar-Netzwerk setzt?
Laut CoinTelegraph sagte Burt auf dem Forum, dass die Menschen in Bermuda aufgrund des Mangels an Mobile-Payment-Anwendungen und der Abhängigkeit von traditioneller Zahlungsinfrastruktur mit hohen Zahlungsabwicklungskosten konfrontiert seien; die Einführung des Stellar-Netzwerks und digitaler US-Dollar könne dieses Problem in dem erforderlichen Maßstab auf verantwortungsvolle Weise lösen.
Was ist der wichtigste regulatorische Hintergrund im Bereich digitale Vermögenswerte in Bermuda?
Laut CoinTelegraph hat Bermuda 2018 das „Digital Asset Business Act“ verabschiedet und damit langfristig einen regulatorischen Rahmen geschaffen, der Krypto-Unternehmen freundlich entgegenkommt; Burt hatte außerdem im Januar 2026 auf dem WEF in Davos eine Zusammenarbeit mit Circle und Coinbase angekündigt.