Bitcoin Depot hat am 18. Mai freiwillig die Insolvenz nach Chapter 11 beantragt und damit sein Netzwerk aus Bitcoin-Geldautomaten nach dem Druck staatlicher Regulierungsbehörden sowie verschärften Transaktionslimits offline genommen, wodurch das Geschäftsmodell mit den Kiosken untragbar wurde. Das Unternehmen, das weltweit über 9.000 ATM-Standorte betrieb, erklärte, dass der Insolvenzantrag vor dem US Bankruptcy Court für den Southern District of Texas einen geordneten Ausstieg und den Verkauf von Vermögenswerten unterstützen soll.
Der Umsatz im ersten Quartal sank um 80,7 Millionen US-Dollar bzw. 49,2% im Jahresvergleich, da das Transaktionsvolumen unter verstärkten Compliance-Kontrollen zurückging. Die Bruttogewinnspanne ging um 85,5% auf 4,5 Millionen US-Dollar zurück; zudem meldete das Unternehmen für Q1 einen vorläufigen Nettoverlust von 9,5 Millionen US-Dollar. Die BTM-Aktien fielen nach der Bekanntgabe des Antrags um etwa 73%. Der Chief Executive Alex Holmes sagte, dass die staatlichen Compliance-Verpflichtungen, Transaktionslimits, Einschränkungen sowie Klagen und Vollstreckungsmaßnahmen das aktuelle Geschäftsmodell untragbar machten.