Bitcoin fällt am 17. Mai unter 79.000 US-Dollar – belastet durch makroökonomische Gegenwinde und einen Ausverkauf bei Small-Cap-Aktien

BTC0,11%

Laut Analyst Marcel Pechman fiel Bitcoin am 17. Mai unter 79.000 US-Dollar, nachdem es bei 82.000 US-Dollar auf Ablehnung gestoßen war. Dabei folgte die Kryptowährung eng den US-amerikanischen Small-Cap-Indizes, während makroökonomische Faktoren den Rückgang angetrieben haben. Die Korrelation von Bitcoin mit dem Russell-2000-Index signalisiert, dass der Markt Bitcoin inzwischen als Risiko-Asset und nicht mehr als sicheren Hafen betrachtet. Die Finanzierungssätze bei Perpetual-Futures wurden negativ und blieben nahe bei 0%, was auf eine schwache Nachfrage mit Hebelwirkung unter den Händlern hindeutet.

Der Brent-Ölpreis stieg von 99 auf 106 US-Dollar pro Barrel vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen, was die Inflationssorgen verschärfte. Ein Abverkauf in den Märkten für festverzinsliche Wertpapiere könnte jedoch im mittleren Zeithorizont Unterstützung liefern: Die Renditen japanischer 10-Jähriger erreichten 20-Jahres-Höchststände, während die Renditen im Euroraum auf 3,18% sprangen – dem 15-Jahres-Hoch. Analysten gehen davon aus, dass Zentralbanken Liquidität bereitstellen könnten, um Rezessionsrisiken entgegenzuwirken, und dabei potenziell Mittelabflüsse aus festverzinslichen Anlagen in alternative Assets umzuleiten – einschließlich Bitcoin.

Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare