Bitcoiner-Miner als Partner für KI-Infrastruktur inmitten eines sprunghaften Anstiegs des Strombedarfs

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Bitcoin-Miner werden in der Künstlichen-Intelligenz-Branche zunehmend als kritische Infrastruktur-Anbieter positioniert, da die Nachfrage nach Strom und Rechenzentrums-Kapazitäten in den USA weiter beschleunigt. Bernstein-Analysten identifizierten Mining-Unternehmen mit Zugang zu großskaligen Stromressourcen als klaren Vorteil beim AI-Ausbau und stellten fest, dass Bitcoin-Miner inzwischen mehr als 27 Gigawatt der geplanten US-Stromkapazität kontrollieren. Diese Entwicklung folgt auf Berichte, wonach Google und Blackstone eine gemeinsame AI-Cloud-Initiative vorbereiten; Blackstone soll 5 Milliarden US-Dollar (7,05 Milliarden AU-Dollar) investieren und dabei die Mehrheitsbeteiligung beibehalten. Das Vorhaben hat den Fokus der Branche auf Stromknappheit und Engpässe in Rechenzentren weiter verstärkt. Analysten hoben hervor, dass die Anbindung neuer großskaliger Stromversorgungen an das Netz in vielen Regionen länger als vier Jahre dauern kann, was zu Betriebsverzögerungen für Hyperscaler und Cloud-Anbieter führt, die ihre Aktivitäten ausbauen wollen.

Stromzugang gibt Minern eine neue Rolle

Mehrere Mining-Unternehmen haben bereits begonnen, sich über reine Krypto-Operationen hinaus neu auszurichten. IREN hat sowohl Bitcoin-Mining als auch AI-Cloud-Services in seine Strategie integriert, während Riot Platforms Chancen im Zusammenhang mit AI und High-Performance Computing diskutiert hat. Core Scientific hat Hosting-Vereinbarungen mit dem Cloud-Computing-Unternehmen CoreWeave ausgeweitet.

Bernstein verwies auf mehr als 90 Milliarden US-Dollar (126,9 Milliarden AU-Dollar) an AI-bezogenen Verträgen, die von Mining-Firmen angekündigt wurden und rund 3,7 Gigawatt an Infrastrukturkapazität repräsentieren. Diese Vereinbarungen erstrecken sich über Hyperscaler, Betreiber von AI-Clouds und Chiphersteller.

Analysten-Einschätzung

Bernstein vergab Outperform-Einstufungen an IREN, Riot Platforms, CleanSpark und Core Scientific. Als Begründung nannte die Firma die Vorteile der Miner durch bereits vorhandene, ans Netz angeschlossene Anlagen sowie durch operative Infrastruktur, die bereits im Aufbau ist. Das Unternehmen warnte zudem, dass die Branche Ausführungsrisiken, politische Unsicherheit und Umweltprüfung im Zusammenhang mit dem Energieverbrauch gegenübersteht.

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