Laut SoSoValue-Daten verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs am Donnerstag Nettoabflüsse in Höhe von 277 Millionen US-Dollar und brachen damit eine fünf Tage anhaltende Zuflussserie im Gesamtwert von 1,69 Milliarden US-Dollar. BTC wurde am Freitag, Stand zur Veröffentlichung des April-Arbeitsmarktberichts, unter 79.700 US-Dollar gehandelt. Spot-Ether-ETFs meldeten am selben Tag Abflüsse in Höhe von 104 Millionen US-Dollar, wobei keine Gelder einen Nettozufluss verzeichneten.
Die US-Wirtschaft schuf im April 115.000 Stellen, fast doppelt so viel wie die Konsensprognose von 62.000, während die Arbeitslosenquote bei 4,3% blieb. Allerdings fiel die Umkehr der Geldströme mit erneuten Spannungen zwischen Iran und den USA im Zusammenhang mit einem Waffenstillstand zusammen; Prognosemärkte preisen eine 97%ige Wahrscheinlichkeit dafür ein, dass es bis zum 15. Mai nicht zu einer Normalisierung bei Hormuz kommt. Analysten stellten fest, dass der Anstieg vor allem durch institutionelle Käufe und Short-Liquidationen getrieben wurde, weniger durch die Beteiligung von Privatanlegern. Dadurch seien Rücksetzer in Richtung der Unterstützungszone von 75.000–78.000 US-Dollar möglich, ohne dass es zu einer breiteren Einbindung von Privatanlegern kommt.