Kanadas Premierministerin Carole Kahn erklärte heute, dass British Columbia aus einem geplanten Pipeline-Projekt an die Küste der Provinz erhebliche wirtschaftliche und finanzielle Vorteile erhalten sollte, jedoch unter der Bedingung von drei Anforderungen: sicherzustellen, dass die Provinz konkrete Vorteile erhält, gleichzeitig ein groß angelegtes Projekt zur Kohlenstoffabscheidung (Carbon Capture) aufzubauen und eine angemessene Konsultation mit lokalen indigenen Gemeinschaften durchzuführen.
Der Premierminister der Provinz BC, David Eby, ist derzeit gegen die Pipeline. Er betonte, dass BC zwar große Projekte verfolge, um die lokale Wirtschaft angesichts von Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und Kanada zu stärken, solche Projekte jedoch im Gleichgewicht mit dem Umweltschutz stehen müssen.