South Carolina hat ein neues pro-crypto Gesetz verabschiedet, das den Einsatz von Central-Bank-Digital-Währungen (CBDCs) auf Landesebene blockiert, zugleich aber den rechtlichen Schutz für Bitcoin-Mining und die Rechte zur Selbstverwahrung ausweitet. Die Gesetzgebung untersagt staatlichen Behörden die Teilnahme an oder Unterstützung bei der Umsetzung einer US-CBDC, während sie das Recht der Einwohner schützt, Bitcoin zu minen und Blockchain-Nodes zu betreiben, ohne diskriminierende Einschränkungen. Das Gesetz bekräftigt außerdem die Rechtmäßigkeit der Selbstverwahrung für digitale Assets. Damit reiht sich South Carolina in eine wachsende Gruppe US-amerikanischer Jurisdiktionen ein, die Aktivitäten mit digitalen Vermögenswerten aktiv begrüßen und sich gleichzeitig gegen von der Bundesregierung gesteuerte digitale Währungssysteme stellen. Die Maßnahme spiegelt die größere regulatorische Divergenz auf Landesebene wider, während der Kongress weiterhin über umfassende nationale Krypto-Gesetze debattiert.
Bitcoin-Mining-Schutzvorschriften
Die Gesetzgebung liefert eine eindeutige Unterstützung für die Bitcoin-Mining-Infrastruktur. Das Gesetz verhindert, dass Kommunen Zoning- oder diskriminierende Energiepolitiken nutzen, um Krypto-Mining-Operationen unfair ins Visier zu nehmen. Es schützt außerdem die Möglichkeit, dass Einwohner von South Carolina Bitcoin von zu Hause minen können, sofern sie die bestehenden Vorschriften zu Energieverbrauch im Haushalt und Geräuschentwicklung einhalten.
Unterstützer argumentieren, dass Mining-Investitionen lokale Volkswirtschaften stärken können, indem sie infrastrukturelle Nachfrage schaffen, die Energieentwicklung unterstützen, Steuereinnahmen generieren und Technologieinvestitionen anziehen.
Anti-CBDC-Bestimmungen
Die Anti-CBDC-Bestimmungen des Gesetzes schließen es aus, dass staatliche Stellen die Nutzung einer föderalen CBDC innerhalb staatlicher Abläufe unterstützen oder erleichtern, obwohl die Vereinigten Staaten ein solches System bislang nicht offiziell gestartet haben. In mehreren von Republikanern geführten Bundesstaaten ist der Widerstand gegen CBDCs zunehmend mit breiteren Debatten rund um finanzielle Privatsphäre, staatliche Überwachung und Geldmonopol-Kontrolle verknüpft.
Krypto-Wettbewerb auf Bundesstaaten-Ebene
Das neue Gesetz von South Carolina spiegelt einen breiteren politischen Trend in Teilen der Vereinigten Staaten wider, in denen Landesregierungen zunehmend wichtiger werden, um Amerikas Krypto-Regulierungen mitzugestalten. Texas, Wyoming und Florida haben sich bereits als prominente krypto-freundliche Jurisdiktionen herauskristallisiert. Die Gesetzgebung in South Carolina zeigt, wie der Wettbewerb der Bundesstaaten, um digitale-Asset-Unternehmen und -Infrastruktur anzuziehen, weiter zunimmt, während der Kongress beim Thema umfassende Krypto-Regulierung weiter gespalten bleibt.