Ein 19-jähriger kanadischer Mann wurde vom U.S. Attorney's Office für den Southern District of Florida im Zusammenhang mit einem angeblichen Krypto-Betrugsvorhaben angeklagt, das zu Verlusten von über 13 Millionen US-Dollar führte. Laut Bundesstaatsanwälten soll Trenton Richard David Johnston angebliche Support-Mitarbeiter für eine beliebte Suchmaschine sowie kryptobezogene Unternehmen imitiert haben, um unbefugten Zugriff auf die digitalen Konten und Krypto-Wallets der Opfer zu erlangen, während er im Raum Miami lebte.
Details zum Betrugsvorhaben
Johnston und seine Mitverschwörer sollen die Krypto-Bestände der Opfer angeblich zu ihrem eigenen Vorteil übertragen und so die dokumentierten Verluste von mehr als 13 Millionen US-Dollar verursacht haben. Die Bundesstaatsanwälte behaupten, das Duo habe mehr als 1 Million US-Dollar aus illegalen Erlösen genutzt, um Luxusfahrzeuge zu kaufen, Schmuck zu erwerben und Ausgaben für das Nachtleben zu finanzieren.
Mitverschwörer und Anklagepunkte
Die Behörden haben außerdem den 28-jährigen Brandon Michael Tardibone aus Miami mit Verschwörung zur Begehung von Geldwäsche sowie mit Beherbergung eines Ausländers in den Vereinigten Staaten angeklagt. Laut dem U.S. Attorney's Office soll Tardibone Johnston beherbergt haben, während dieser sich rechtswidrig in den USA aufhielt, und dabei geholfen haben, Erlöse aus dem Vorhaben zu waschen.
Mögliche Strafen
Johnston drohen Anklagen wegen Verschwörung zur Begehung von Wire Fraud und Verschwörung zur Begehung von Geldwäsche. Bei einer Verurteilung könnte ihm auf jede Anklage bis zu 20 Jahre Haft drohen. Tardibone wird wegen Verschwörung zur Begehung von Geldwäsche angeklagt, was eine potenzielle Haftstrafe von bis zu 20 Jahren mit sich bringt, sowie wegen Beherbergung eines Ausländers in den USA, was eine potenzielle Strafe von bis zu 10 Jahren mit sich bringt.