Der Ausschuss für Bankenwesen des US-Senats (Senate Banking Committee) hat festgelegt, am 14. Mai um 10:30 Uhr eine Abschnitt-für-Abschnitt-Beratungen (markup) zum „Gesetz zur Klarheit über digitale Vermögenswerte (CLARITY Act)“ durchzuführen – ein entscheidender Fortschritts-Meilenstein für das Gesetz im Senat. CoinDesk (Bericht vom 8.5.) fasst die konkreten Zeitpunkte zusammen: Der Vorsitzende des Bankenausschusses Tim Scott hat zum Ziel, das markup vor der Senatspause zum Gedenktag für gefallene Soldaten am 21. Mai abzuschließen. Der Fall folgt auf eine weitere Konkretisierung des Gesetzgebungsfahrplans, nachdem das Weiße Haus am 6.5. das Ziel „bis zum 4. Juli“ angekündigt hatte.
5/14 markup hearing bestätigt: 10:30 Uhr, Ort: Ausschuss für Bankenwesen des US-Senats
Die konkreten Modalitäten für dieses markup:
Datum: 14. Mai 2026 (Donnerstag)
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Ort: Ausschuss für Bankenwesen des US-Senats
Tagesordnung: Abschnitt-für-Abschnitt-Beratungen zum „Gesetz zur Klarheit über digitale Vermögenswerte (CLARITY Act)“
Markup ist das zentrale Kernverfahren in der Ausschussphase: Abgeordnete diskutieren jede Passage einzeln und nehmen Änderungen vor; die abschließende Abstimmung im Ausschuss entscheidet, ob das Gesetz dem Plenum zugeleitet werden kann. Der CLARITY Act steckt seit Januar weiterhin im Senat fest, wobei Streit um die Erträge aus Stablecoin-Anlagen der Haupt-Knackpunkt ist; dieses markup stellt sicher, dass der Streit inzwischen eine umsetzbare Kompromissfassung gefunden hat.
Tim Scott: Ziel Abschluss bis 5/21, Tillis-Alsobrooks-Kompromiss öffnet den Weg zur weiteren Beförderung
Wichtige zeitliche Rahmenbedingungen des Gesetzgebungsfahrplans:
Ziel von Tim Scott: Abschluss des markups vor der Senatspause zum Gedenktag für gefallene Soldaten am 21. Mai
Zwischen 5/14 markup und 5/21: ein Zeitfenster von 5 Arbeitstagen
Durchbruchspunkt: Der Senator Thom Tillis aus North Carolina und die Senatorin Angela Alsobrooks aus Maryland erzielen beim Thema Erträge aus Stablecoins einen Kompromiss und erlauben damit, dass das Gesetz wieder neu angestoßen werden kann
Dieser Zeitplan ist mit dem vom Weißen Haus am 6.5. angekündigten Ziel „House Passage bis 4. Juli“ koppelbar: 5/14 markup → Abschluss/Beitritt im Ausschuss vor 5/21 → 4 Arbeitwochen bis zum Plenum im Juni im Senat → Fertigstellung der Version des Repräsentantenhauses vor 7/4. Jede Verzögerung in einem Abschnitt würde den gesamten Zeitplan nach hinten verschieben.
Nachfolgend: Bankenbranche weiterhin skeptisch, Abstimmung mit weiteren Ausschuss-Versionen erforderlich
Offene Fragen nach diesem markup:
Bankenbranche hat weiterhin Bedenken bezüglich der Bestimmungen zu Stablecoins und ist der Ansicht, die derzeitige Formulierung könnte es Krypto-Unternehmen ermöglichen, die Anforderungen zum Schutz von Bankeinlagen „zu umgehen“
Der CLARITY Act muss mit den Versionen anderer Ausschüsse abgestimmt und vereinheitlicht werden
Nach der Abstimmung muss ein vollständiges Votum im Plenum des Senats erfolgen
Erst danach durchlaufen das Gesetzgebungsverfahren im Repräsentantenhaus, um Gesetz zu werden
Konkrete nachverfolgbare Ereignisse als Nächstes: die konkreten Bestimmungen, die beim 5/14 markup beschlossen oder geändert werden; die anschließenden Lobbying-Aktivitäten der Bankenbranche; sowie ob der Zeitplan für das Plenum des Senats im Juni wie erwartet gestartet wird.
Der Artikel zu der Bestätigung des CLARITY-Act-markups am 14.5. im Senats-Ausschuss für Bankenwesen (Ziel von Tim Scott: Abschluss bis 5/21) erscheint erstmals auf der Ketten-News-Plattform ABMedia.