Gate-News-Meldung, 17. April — Robert Dunlap, 55, aus Houston, Texas, wurde zu 23 Jahren Bundesgefängnis verurteilt, weil er von 2018 bis 2023 über den Meta-1 Coin Trust einen $20 Millionen schweren Krypto-Betrug organisiert hatte. US-Bezirksrichterin LaShonda A. Hunt vom Northern District of Illinois verurteilte Dunlap wegen Postbetrugs und ordnete an, dass er den Opfern Wiedergutmachung leisten muss, von denen viele Rentengelder und Lebensersparnisse verloren.
Dunlap behauptete fälschlich, der Meta-1-Coin-Token sei durch $1 Milliarden in bildender Kunst abgesichert, darunter Werke, die Pablo Picasso, Vincent van Gogh und Salvador Dalí zugeschrieben wurden, plus $44 Milliarden an Goldreserven — insgesamt etwa $45 Milliarden an angeblich ausgewiesenen Vermögenswerten. Staatsanwälte sagten, dass es keinerlei derartige Absicherung gegeben habe. Dunlap nutzte gefälschte Prüfberichte, Zertifizierungen und andere betrügerisch hergestellte Dokumente, um die Vermögenswerte echt erscheinen zu lassen und fast 1.000 Investoren anzuziehen.
Der Plan brachte den Opfern nur knapp über $20 Millionen ein, obwohl die falschen Behauptungen über $45 Milliarden an Vermögenswerten aufgestellt wurden. Die 23-jährige Strafe zählt zu den härtesten, die in einem US-Krypto-Betrugsfall verhängt wurden, und spiegelt die Schwere des Plans wider, der die Anziehungskraft von Kryptowährungen mit falschen Verweisen auf hochwertige Kunst und Gold verband, um Investoren von der Legitimität zu überzeugen.