Curve-Gründer fordert Sicherheitsstandards für DeFi angesichts eines Wellen von Hacks

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Michael Egorov, Gründer von Curve Finance, äußerte am 21. April 2026 öffentlich Bedenken hinsichtlich struktureller Schwachstellen in der DeFi-Branche und erklärte, dass „vermeidbare Hacks“, die aus zentralisierten einzelnen Punkten des Versagens resultieren, das Vertrauen in die Branche beschädigen und nicht länger ignoriert werden können.

Jüngster DeFi-Vorfall und Bedenken zur Verantwortung

Am 18. April wurde die Schwachstelle der Cross-Chain-Bridge von Kelp DAO ausgenutzt, was zum Diebstahl von ungefähr 116.500 rsETH (restaked Ethereum) führte, bewertet auf ungefähr $292 million. In diesem Vorfall übernahm LayerZero die Cross-Chain-Übertragung. Nach dem Angriff froren große DeFi-Lending-Protokolle einschließlich Aave den rsETH-Markt ein und schränkten die damit verbundenen Einzahlungen und Kredite ein.

Egorov kritisierte die miteinander verflochtene Natur mehrerer Infrastrukturkomponenten – Aave, rsETH und LayerZero – sowie die daraus resultierende Struktur, die Verantwortlichkeit verwässert. Er merkte an, dass „es zwar den Nutzern nicht möglich ist, ihre Vermögenswerte abzuheben, aber jedes Projekt behauptet, normal zu arbeiten“, und betonte, dass „letztlich nur die Nutzer die Verluste tragen“.

Vorgeschlagene Lösungen: Prävention statt Reaktion

Egorov argumentierte, dass die Auseinandersetzung mit diesen Problemen Prävention statt einer Reaktion nach dem Vorfall erfordert. Er setzte sich unter anderem dafür ein, dass:

  • einzelne Punkte des Versagens in der DeFi-Infrastruktur reduziert werden
  • Systeme so gestaltet werden, dass Vertrauen verteilt wird, wenn zentralisierte Lösungen unvermeidbar sind
  • bewährte Vorgehensweisen in der gesamten Branche geteilt werden
  • die Standards für die Verifikation von Code gestärkt werden

Branchenweite Sicherheitsstandards und Governance

Egorov rief zu gemeinsamem Handeln in der DeFi-Branche auf, um Sicherheitsstandards zu schaffen, die für die gesamte Industrie gelten. Er schlug vor, dass Projekte, Auditoren und Gruppen zur Risikobewertung zusammenarbeiten, um sichere Designprinzipien und Verifikationskriterien festzulegen.

Er regte außerdem an, dass große Institutionen des Ökosystems – insbesondere die Ethereum Foundation und die Solana Foundation – die Federführung bei der Etablierung von Branchenstandards übernehmen sollten. Egorov verwies zudem auf die Notwendigkeit, aus den Ansätzen des Risikomanagements im traditionellen Finanzwesen zu lernen.

Warnungen zur Einführung und zum Vertrauen

Während er die Zuversicht äußerte, dass „DeFi letztlich obsiegen wird“, warnte Egorov, dass das Versäumnis, die derzeitigen strukturellen Schwachstellen zu beheben, zu einer erheblichen Erosion des Vertrauens auf dem Weg zur Mainstream-Einführung führen könnte.

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EbbShellLedgervip
· 04-23 06:39
Nach jedem großen Hack über die Standards zu sprechen, ist zu teuer. Ich hoffe, dass Prävention zur branchenüblichen Voreinstellung wird.
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RationalRugCheckervip
· 04-22 19:42
DeFi's größtes Problem ist eigentlich das „Kettenrisiko durch Komponierbarkeit“, ein Loch kann eine Kette auslösen, es braucht ein systematischeres Risikomanagement.
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SlippageAfterTheRainvip
· 04-21 10:15
Kooperationssicherheitsstandards + Verantwortlichkeitsmechanismen sind sehr entscheidend, sonst werden die Nutzer nur weiterhin zentralisierte Verwahrung nutzen, um sich das Leben zu erleichtern.
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GasFeesAfterTheRainvip
· 04-21 09:46
Wer legt die Standards fest? Die Stiftung, die Prüfgesellschaft oder das Protokoll-Ökosystem? Und am Ende wieder jeder für sich.
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ChaintraceAuntievip
· 04-21 05:55
Richtig, Sicherheit geht vor Wachstum.
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0XNightRunvip
· 04-21 05:51
Verantwortlichkeit klingt gut, aber wie lässt sich ein anonymes Team auf der Blockchain umsetzen? Mindestens sollten Berechtigungen, Verzögerungen und Notfallprozesse offen und transparent gemacht werden.
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NonceNomadvip
· 04-21 05:49
Ich möchte eher die Sicherheitsvorbereitungen im Voraus sehen: höhere Bug-Bounty-Programme, kontinuierliche Überwachung, formale Verifikation vor dem Launch – nicht nur auf eine einzige Prüfung vertrauen.
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BetaTestHumanvip
· 04-21 05:41
Könnte man, wie in traditionellen Branchen, "Unfall-Review-Standards" und "Sicherheitsbewertungen" einführen? Damit normale Nutzer auf einen Blick die Risiken verstehen können.
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OrigamiMountainsAndRiversvip
· 04-21 05:38
Vertrauenswiederherstellung basiert auf zwei Punkten: Entschädigungsmechanismus und kontinuierliche Transparenz. Bei Problemen sofort offenlegen, rückblicken und verbessern, nicht aufschieben.
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GateUser-3d750846vip
· 04-21 05:32
Ich unterstütze branchenweite Sicherheitsallianzen, aber es muss verhindert werden, dass große Projekte die Regeln dominieren. Kleine Teams sollten ebenfalls Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten haben.
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