Dallas-Fed-Präsident Logan deutet mögliche Zinserhöhung in diesem Jahr zur Bekämpfung der Inflation an

Dallas-Fed-Präsidentin Lorie Logan äußerte am Mittwoch (2. Juni) wachsende Bedenken, dass die US-Notenbank in diesem Jahr die Zinsen anheben müsse, um die Inflation wieder auf ihr 2%-Ziel zurückzubringen. In El Paso, Texas, sagte Logan, das derzeitige Finanzumfeld bleibe zu locker: Starke wirtschaftliche Entwicklung, solide Unternehmensgewinne und anhaltende Nachfrage nach Investitionen in KI würden die Preise unter Druck setzen. Zwar steigerten Investitionen in künstliche Intelligenz die Nachfrage, doch es seien bislang nicht ausreichend Produktivitätsgewinne entstanden, um deflationäre Effekte zu erzeugen. „Diese Bedingungen deuten darauf hin, dass die Geldpolitik die Wirtschaft derzeit nicht ausreichend bremst“, erklärte Logan und ergänzte, dass die starke Konsumnachfrage trotz höherer Energiekosten fortbestehe, die einkommensschwache Haushalte besonders belasteten. Logan, die in der letzten Entscheidung der Fed dagegen gestimmt hatte, hatte zuvor bereits angedeutet, dass die nächste geldpolitische Maßnahme der Zentralbank entweder eine Zinssenkung oder eine Zinserhöhung sein könnte.
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