DeepSeek führt Gespräche über die erste Runde externer Finanzierung, Bewertung 20 Milliarden US-Dollar: Chinas KI erreicht einen neuen Bewertungsrekord

ChainNewsAbmedia

Laut einem Bericht von Bloomberg vom 22. April (zitiert in „The Information“ als exklusive Meldung) befindet sich die chinesische KI-Startup DeepSeek in Gesprächen über ihre erste Runde externer Finanzierung; die Unternehmensbewertung soll bei 20 Milliarden US-Dollar liegen. Dies ist die erste externe Kapitalaufnahme von DeepSeek seit der Gründung im Jahr 2023; zuvor wurde das Unternehmen vollständig von der quantitativen Hedgefonds-Gesellschaft High-Flyer Capital Management intern finanziert. Eine Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar ist zudem ein Meilenstein: DeepSeek ist damit erstmals in den unteren Bereich der „Bewertungen im zweistelligen Milliarden-US-Dollar“-Segmentierung im chinesischen KI-Startup-Sektor vorgestoßen.

Höhe der Finanzierung und Verwendungszwecke der Mittel

DeepSeek sucht mindestens 300 Millionen US-Dollar für eine erste Finanzierungsrunde; die Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar verdoppelt sich damit gegenüber der zuvor etwas früher am 17. April von The Information erstmals offengelegten Bewertung von „über 10 Milliarden US-Dollar“. Die Identität der Investoren ist noch nicht bekannt, doch Marktgerüchte deuten darauf hin, dass darunter sowohl mit chinesischer Staatsausrichtung verbundene Fonds als auch internationale Technologie-Investoren sind.

Die Mittel sollen hauptsächlich in drei Bereiche fließen: Erstens, um ein formelles System zur Beteiligung der Mitarbeiter am Eigenkapital aufzubauen und so Kernkräfte zu halten – in letzter Zeit wurden DeepSeek-Ingenieure weiterhin von chinesischen Tech-Giganten wie Tencent und Alibaba mit hohen Gehältern abgeworben; zweitens steigen die Trainingskosten für die nächste Generation großer Modelle stark, und sowohl das Modell V4 als auch die nachfolgende V5 benötigen umfangreiche GPU-Ressourcen; drittens soll die Stärkung der kommerziellen Produktlinie erfolgen (API-Stabilität, Support für Unternehmenskunden, Ökosystem-Partner).

Das Signal einer Verdopplung der Bewertung innerhalb einer Woche

Als The Information am 17. April erstmals über die Gespräche von DeepSeek zur Aufnahme von Kapital berichtete, lag die Bewertung bei „über 10 Milliarden US-Dollar“; nur fünf Tage später aktualisierte Bloomberg unter Berufung auf The Information die Bewertung auf 20 Milliarden US-Dollar. Der Grund für die Verdopplung innerhalb einer Woche dürfte nicht schwer zu erraten sein: DeepSeek V4 (ein Modell im Billionen-Parameter-Bereich) soll Ende April vorgestellt werden, die Erzählung vom Aufholjagen Chinas gegenüber den US-amerikanischen Mainstream-Modellen gewinnt an Fahrt, und im Vergleich dazu liegen die Bewertungen von OpenAI/Anthropic jeweils im Korridor von 380 Milliarden bzw. 380 Milliarden US-Dollar – dadurch sind Investoren bereit, für den chinesischen KI-Leittitel eine höhere Prämie zu zahlen.

Im Vergleich zu den Bewertungen chinesischer KI-Startups zur gleichen Zeit: Moonshot AI (die Muttergesellschaft von Kimi) lag im März auf einem Niveau von 18 Milliarden US-Dollar; MiniMax und Zhipu AI ungefähr im Bereich von 5 bis 10 Milliarden US-Dollar. DeepSeek mit 20 Milliarden US-Dollar rückt damit direkt in die erste Spitzengruppe der chinesischen KI-Startups vor, nur hinter den KI-Abteilungen bestehender Großkonzerne wie Baidu, Alibaba, ByteDance usw.

Der einzigartige Weg vom quantitativen Fonds zum AI-Einhorn

Der Aufstiegspfad von DeepSeek unterscheidet sich von dem typischer KI-Startups: Das Unternehmen wurde intern aus einem bestehenden quantitativen Hedgefonds von High-Flyer Capital Management heraus aufgebaut; auch der Gründer Liang Wenfeng ist Mitbegründer von High-Flyer. Dadurch konnte DeepSeek in der Anfangsphase vollständig auf den internen Cashflow und die GPU-Ressourcen von High-Flyer setzen und musste keine externe Finanzierung einwerben.

Dieser Pfad „in einem quantitativen Fonds fest integrierte GPU-Cluster → hin zur KI-Forschung → Open-Source-Modelle, um sich einen Namen zu machen“ wurde zwischen 2025 und 2026 von mehreren chinesischen KI-Teams nachgeahmt und führte zu einer einzigartigen Struktur der Verschmelzung von „Quant + KI“. Doch mit steigenden V4-Trainingskosten (Schätzungen zufolge über 100 Millionen US-Dollar Budget pro Training) und zunehmender Konkurrenz um Talente geht DeepSeek schließlich doch in die externe Finanzierung – und markiert damit den organisatorischen Wandel von „internem Projekt“ hin zu „unabhängigem Unternehmen“.

Chinas Aufholjagd gegenüber den USA in der KI

Für die internationale KI-Industrie steht der Aufstieg von DeepSeek dafür, dass China seine KI trotz US-Ausfuhrkontrollen zur Chip- und Technologie-Regulierung weiterhin mit Open-Source-Modellen in die globale Entwickler-Ökosphäre bringen kann. DeepSeek V3/R1 sorgte zuvor mit „Apache 2.0 Lizenz + Effizienz-Vergleich auf Augenhöhe mit GPT-4 / Claude Opus“ für Turbulenzen in Silicon Valley; außerdem wurde das Unternehmen zuvor von Anthropic offen beschuldigt, „Chip-Kontrollen durch Destillation zu umgehen“. Die Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar wird nun ebenfalls dabei helfen, DeepSeek in Richtung „global führende KI-Forschungslabore“ zu positionieren und setzt damit den US-Anbietern von Spitzemodellen klar unter Wettbewerbsdruck.

Dieser Artikel über die Gespräche von DeepSeek zur Aufnahme der ersten externen Finanzierung und eine Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar: Chinas KI-Bewertung erreicht ein neues Hoch; zuerst erschienen bei Kettennachrichten ABMedia.

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