Gate-News-Mitteilung, 28. April — Die Europäische Union hat ihr umfangreichstes Sanktionspaket seit zwei Jahren eingeführt und richtet sich gegen Russlands Finanzsystem sowie die Krypto-Infrastruktur, um alternative Transaktionswege zu schließen, die genutzt werden, um bestehende Beschränkungen zu umgehen.
Wesentliche Maßnahmen umfassen ein vollständiges Verbot russischer Krypto-Plattformen, Transaktionen mit in Russland ansässigen Krypto-Dienstleistern und dezentralen Börsen sowie roublegebundene Stablecoins. Die EU hat außerdem die Unterstützung für Russlands digitalen Rubel untersagt und Transaktionen im Zusammenhang mit bestimmten Krypto-Vermögenswerten eingeschränkt, während Mechanismen wie Saldierungsvereinbarungen verboten werden, die eine Umgehung von Sanktionen ermöglichen könnten. Diese Maßnahmen sollen dem wachsenden Rückgriff Russlands auf digitale Vermögenswerte entgegenwirken, um grenzüberschreitende Transaktionen unter Sanktionen zu erleichtern.
Über Kryptowährungen hinaus erstreckt sich das Sanktionspaket auf Energieexporte, Handelsströme und den militärisch-industriellen Sektor. EU-Beamte erklärten, die Maßnahmen seien darauf ausgelegt, den Druck auf Moskau aufrechtzuerhalten und es in Richtung Verhandlungen zu drängen, die mit den Bedingungen für die Ukraine im Einklang stehen.