Laut dem Analysten Jaret Seiberg von TD Cowen haben fünf große US-Bankverbände am Montag (12. Mai) offiziell gegen einen vorgeschlagenen Plan zur Vergütung von Stablecoin-Erträgen Stellung bezogen. Die beteiligten Organisationen – Bank Policy Institute, Financial Services Forum, Independent Community Bankers of America, Consumer Bankers Association und American Bankers Association – erklärten, die Vergütung würde es Plattformen ermöglichen, Belohnungen für mit Transaktionen gekoppelte Stablecoins anzubieten, „ohne ihre Bedenken auszuräumen“.
Seiberg wies darauf hin, dass eine geschlossene Gegenposition aus großen sowie aus mittelgroßen und kleinen Banken ihre Rolle in der Gesetzgebungsauseinandersetzung stärkere. „Wir sehen keinen Kompromiss, der sowohl Banken als auch großen Krypto-Plattformen gerecht wird“, sagte er und ergänzte, dass Banken verhindern wollen, dass Auszahlungen darauf abzielen, dass Privatanleger die Liquidität in den Krypto-Wallets an Ort und Stelle halten. Der Analyst zufolge könnte die parlamentarische Prüfung im Senat bis in den Juni verschoben werden, wobei die Sommerpause im August als letzte Frist für die Verabschiedung des „Clarity Act“ vorgesehen sei.