Am 9. März äußerte Chris Giancarlo, ehemaliger Vorsitzender der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC), dass im Vergleich zur Kryptowährungsbranche selbst das US-Bankensystem dringender eine klare Regulierung für Kryptowährungen benötigt, da es sonst im globalen Wettbewerb um Finanzinnovationen hinter Asien und Europa zurückfallen könnte.
In dem von Scott Melker moderierten Podcast „The Wolf Of All Streets“ wies Giancarlo darauf hin, dass die Branche auch dann weiter wachsen werde, wenn es dem US-Kongress nicht gelingt, den Gesetzesentwurf zur Struktur des Kryptowährungsmarktes („CLARITY-Gesetz“) zu verabschieden. Banken seien jedoch bei regulatorischer Unsicherheit nur schwer in der Lage, massiv in Blockchain-Technologien oder digitale Vermögensinfrastrukturen zu investieren. Er erklärte, dass die Vorstände der Banken in der Regel den Rechtsberatern folgen. Ohne klare Regeln sei es schwierig, Investitionen in Milliardenhöhe für technologische Entwicklungen zu genehmigen.
Giancarlo ist der Ansicht, dass Blockchain und digitale Vermögenswerte eine neue Architektur des Finanzsystems darstellen. Wenn US-Finanzinstitute sich nicht rechtzeitig an diesen Wandel anpassen, könnten sie die nächste Welle der Finanztechnologie verpassen. Er warnte, dass, sobald die globale „digitale Finanzbahn“ etabliert ist, US-Banken plötzlich feststellen könnten, dass die auf traditionellen Identitäts- und Informationssystemen basierende Finanzarchitektur im internationalen Wettbewerb an Bedeutung verliert und sie gezwungen sind, passiv aufzurüsten.
Derzeit befindet sich der US-Gesetzesentwurf zur Regulierung der Kryptowährungsmarktstruktur, das „CLARITY-Gesetz“, im Senat noch im Stillstand. Banken, Krypto-Unternehmen und Gesetzgeber haben sich noch nicht auf zentrale Fragen wie die Erträge von Stablecoins geeinigt. Das Gesetz wurde im Juli 2025 bereits im Repräsentantenhaus verabschiedet und dem Senat zur Prüfung vorgelegt. Bei einer Verabschiedung würde es dem US-Präsidenten, Donald Trump, zur Unterzeichnung vorgelegt werden, um Gesetz zu werden.
Giancarlo betonte, dass auch wenn das Gesetz nicht verabschiedet werde, US-Regulierungsbehörden möglicherweise vorübergehende Rahmenbedingungen durch administrative Regelungen schaffen könnten. Er glaubt, dass unter dem Druck von Aufsichtsbehörden wie SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Leiter Mike Selig Übergangsregelungen entwickelt werden könnten, um der Branche kurzfristig Orientierung zu geben.
Er hob jedoch hervor, dass solche temporären Regeln keine stabile legislative Grundlage ersetzen könnten. Ohne langfristige politische Klarheit sei es für Banken schwierig, sich umfassend an den Aufbau digitaler Finanzsysteme zu beteiligen, während die Kryptowährungsbranche selbst unter strenger Regulierung weiterhin wachsen könne.
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